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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

Kunstfertigkeiten.

Das  Buch  der  fortgesetzten  Hau  sagt:
tj||  Tscliang-heng  war  von  Gemütlisart  geistvoll  und
tiefdenkend.  Er  besass  Kunstfertigkeit  und  Sinn  für  schöne
Kunst.  Er  verfertigte  die  Weise  des  Erdbebens.  Er  goss
diese  aus  reinem  Kupfer.  Das  Geräthe  muss  im  Umfange
acht  Schuh  und  glich  von  Gestalt  einem  geneigten  Weinzuber.
Der  Deckel  war  erhaben  und  mit  Tschuenschrift  geziert.  Auswendig ­
  waren  acht  Drachenhäupter,  die  in  dem  Munde  hupfen  e
Kugeln  hielten.  Unten  war  eine  Kröte,  welche  die  Kugeln  in
Empfang  nahm.  Wenn  der  Zahn 1  das  Triebwerk  in  Bewegung ­
  setzte,  verschwand  alles  und  befand  sich  in  dem  Zuber.
Dieser  war  rings  geschlossen  und  ohne  Grenzmarke  gleich
einem  einzigen  Körper.  Bei  einem  Erdbeben  schickte  das
Triebwerk  einen  Drachen  hervor,  der  sogleich  die  Kugel  aus
dem  Munde  warf.  Die  Kröte  sperrte  den  Mund  auf  und  empfing ­
  die  Kugel.  Ein  Geräusch  verbreitete  sich  unter  Zittern.
Der  Vorstehende  ward  hierdurch  aufmerksam  gemacht,  und
durchsah  das  Triebwerk  der  Drachen.  Indem  die  übrigen
sieben  Häupter  nicht  hervorkamen,  wusste  er,  woher  das  Erdbeben ­
  sich  erhoben.  Vereinigung  und  Gefüge  waren  wie  etwas
Göttliches.  Alle,  die  es  sahen,  waren  von  dessen  Wunderbarkeit ­
  und  Zierlichkeit  betroffen.  Seit  dem  Alterthum  bis  zu
der  Gegenwart  hatte  es  dergleichen  noch  nicht  gegeben.

Die  Denkwürdigkeiten  von  Scho  sagen:

VL

Tschü-kö-liang

war  von  Sinn

kunstfertig.

Schädliches  und  Nützliches,  zusammengefügte  Armbrüste,  hölzerne ­
  Rinder,  herumlaufende  Pferde  waren  seinen  Gedanken
entsprungen.

.Das  Buch  der  Tsin  sagt:
JpF  jpjy  Hi-khang  war  von  Sinn  überaus  kunstfertig  und
befasste  sich  gern  mit  Schmieden.  In  seinem  Wohnhause  befand ­
  sich  ein  Weidenbaum,  der  sehr  blätterreich  war.  Khang
umringte  ihn  mit  aufgestautem  Wasser.  In  den  Monaten  des
Sommers  verweilte  er  unter  ihm  und  schmiedete.

Yu  ,Zahn‘  scheint  etwas  wie  ein  Drücker  zu  sein.
            
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