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Golclzilier.
ersterem den Vorrang. 1 Für das 5. Jhd. hatte man zwischen
Abu Hamid ul-Isfarami und Sahl us-Salüki zu wählen; noch
andere schlugen Abu Ishäk us-Siräzi vor. Am Anfänge des
6. Jhd. starb (505) Gazäli, ein Mann, wie ihn die muhammedanische
Gelehrtengeschichte wohl selten aufweisen kann und
von dem ein Gelehrter zu bemerken die Kühnheit hatte, dass,
wenn es überhaupt möglich wäre, dass es einen Propheten nach
Muhammed gebe, gewiss Gazäli darauf Anspruch hätte, sich
Prophet nennen zu lassen. 2 Auch er hat nicht alle Stimmen
für sich :s , Abu Tähir us-Selefi wird neben ihm als Regenerator
des Jahrhunderts genannt.
Suju^i istpn seinem eigenen Interesse klug genug, hervorzuheben,
dass Gazäli in der Einleitung seines JJLi-JI die harmlose
Hoffnung ausspricht, durch seine bahnbrechende Thätigkeit
seine Anerkennung als vorbereitet zu haben. Für das
7. Jhd. hatte man zwischen Abd-ul-Gant b. ul-Walid ul-Mukaddesi
(st. 600), den die Hanbaliten aufstellten, und dem berühmten
Nawawl zu wählen; gegen letzteren, der dennoch
zugenannt wird, sprach sein spätes Todesjahr, nichts desto
weniger wird er von seinen Sectengenossen (er war Säfiit)
1 Sujüti cod. 474 (8) Bl. 6 recto wundert sieh, dass man nicht auch den
berühmten Muhammed b. Gern- ut-Tabarf in Betracht zog: Jl~-(
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3 Die Aussage Ibn ul-Mulakkin’s, wonach Gazäli ,libros in omni scientia
Grammatica et traditione excepta 1 verfasste, ist wenigstens in Bezug auf
letztere gar nicht in Betracht zu ziehen. S. Nicoll. Catal. Bodl. p. 563 b .
Gosche GazälT’s Leben und Werke in den Sitzungsber. der kön. Akad.
der Wiss. in Berlin, 1858, p. 249.