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S. 288.
H a upt.
Wie er mit vollem ruclie
Dar nach solde ein ieg-elicli
jagen
Daz vienge au diseme
Wer ez lese oder höre lesen.
buche
Des mac aber
nilit
S. 289.
Jegelich wil sinen willen haben.
Mich arcwenet sumelich man
Daz ich diz buch habe üz geleit In dütscher verstendikeit
Als mich die rede ist an kumen. Ich hän siu werlich
üf frumen
Zum aller ersten gedacht. Der guten lute andächt
Hofte ich reizen da mite Unde ir tugenthafteu site
Sterken üf dem gotes wege. Waz ich hüte predigen
pflege
Daz verget mit dem galrne, Waz aber ich mit dem
halme
Mit der vedere meine ich schribe, Daz hoffe ich ie
ez belibe
Nutze über manigen tac. Nieman ich verbieten mac
Gegen mir die zwene sinne Entweder haz oder minne,
Menlich tu als im vuge ..
Diese entschiedene Gesinnung, die jedem seinen Willen
lässt, verlässt den Dichter auch weiterhin nicht. In der Vorrede
zum dritten Buche ed. Köpke:
5, 77—80. got helfe mir wol dar abe
wand ich wil dise arbeit. daz sal nieman wesen leit
6, 4—5. ich lä nicht abe durch dekeinen spot.
ich grife nicht zu durch loben.
In der Nachrede zu diesem dritten Buche gedenkt er
nicht mehr seiner Feinde. Aus diesen Stellen geht hervor,
dass der Dichter ein Geistlicher war, dass er sein Werk ,durch
gesucld über Aufforderung eines dritten unternommen hat, dass
er sich vier Jahre dazu Zeit liess und nur mit schwerem
Herzen daran ging, dass sein Werk viele noch stören wollten,
als es schon begonnen war, dass man ihm besonders für übel
hatte, dass er das lateinische Buch deutsch dolmetschte.