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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 69. Band, (Jahrgang 1871)

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H  a  u  p  t.

es  bereits  1731  in  seinem  Buche:  Ven.  Agnetis  Blannbekin  etc.
Vita  et  Revelationes  etc.  Viennae.  8°.,  als  Anhang  S.  303—
456  abdrucken  lassen  .  .  .  Von  unsern  Maricnlegenden  finden
sich  darin  die  Nr.  5—8,  10—13  mit  fast  wörtlicher  Uebereinstimmung
  .  .‘  Diese  Legenden  oder  Liber  de  Miraculis  S.  M.
waren  schon  um  die  Mitte  des  13.  Jahrhunderts  bekannt,  ihr
Verfasser  ist  nach  P  e  z  der  Presbyter  et  Monachus  Botho
monasterii  Praveningensis.  Vor  allem  muss  bemerkt  werden,
dass  die  Angaben  der  Nummern  bei  Pfeiffer  falsch  sind;  es
muss  heissen  6—8,  10—13  und  25,  wovon  sich  jedermann  im
Anhänge  zu  den  Marienlegenden  S.  267—275  überzeugen  kann.
Auch  Jacob  us  aVoragine  kennt  diese  Marienlegenden
und  hat  den  grössten  Theil  der  vom  deutschen  Dichter  bearbeiteten ­
  über  sein  Werk  zerstreut.
XXXVII.  De  purificatione  B.  M.  V.  2  =  Pfeiffer  2
LI.  De  annuntiatione  dominica
»
CXIX.  De  assumtione  B.  M.  V.
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CXXXI.  De  nativitate  ß.  M.  V.
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7?
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Was  Nummer  1  betrifft,  das  Pfeiffer  im  Prologus  des
Botho  gefunden  zu  haben  glaubt,  da  ist  nur  nöthig  die  Stelle
unseres  Dichters  mit  derjenigen  des  Jacob  us  zu  vergleichen,
um  augenblicklich  zu  sehen,  dass  Pfeiffer  geirrt  hat.
Jacobus  S.  589—590  sagt:  ,Dies  autem  nativitatis  virginis
  aliquanto  tempore  fideles  latuit.  Contigit  igitur,  sicut
refert  Johannes  Beleth,  quod  quidam  uir  sanctus  sedulae  con-2


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