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H a u p t.
Die Rede von allen Heiligen ist in ihrem legendarischen
oder sagenhaften Theile nachgebildet dem Cap. CLXII des
Jacobus über das Pantheon oder Maria rotunda im Beginne,
und schliesst mit der Vision des Petrus Custos.
Die Rede von allen Seelen folgt in Gedanken und Beispielen
dem Cap. CLXIII, so dass die Abhängigkeit des Dichters
von seiner lateinischen Vorlage hier sogar bedeutender ist, als
irgendwo sonst.
Was aus diesen nicht eben willkürlich gewählten Stücken
des dritten Buches des Passionais mit unwiderleglicher Gewissheit
hervorgeht, lässt sich auch an dem ersten und zweiten
Buche des Werks zeigen. Es verhalten sich die Stücke im
zweiten Buche zum Jacob us folgender Art:
Passional ed. Hahn.
155, 64—164,16
164,17-170, 30
170, 31—180,41
ISO, 42—185, 82
185, 83—193, 24
193, 25—194, 69
194, 70-196, 41
196, 42—197, 23
197, 24—199,23
199, 24—200,37
200, 38—212, 38
Jacobus a Voragine.
CX. De sancto Petro ad vincula.
XLIV. De cathedra sancti Petri.
LXXXIX. De sancto Petro apostolo,
Abschnitt 1, 2.
XXVIII. De conversione sancti Pauli
apostoli.
XC. De sancto Paulo apostolo.
LXXXIX. De sancto Petro apostolo,
Abschnitt 3.
XC. De sancto Paulo apostolo,
S. 384—386.
LXXXIX. De sancto Petro apostolo,
Abschnitt 4.
„ Abschnitt 4.
II. De sancto Andrea apostolo.
Die Wundergeschichte im Abschnitt 9 dieses Cap. von
einem Bischof, den der Satan in Gestalt einer Jungfrau zu verführen
trachtete und den Andreas, zu dem der Bischof eine besondere
Andacht hatte, durch Räthselfragen erlöste, fehlt im
Passional, steht aber im Buch der Väter 82°101—84°40.
Dieselbe Legende kehrt wieder im Cap. CXXIII: De sancto
Bartholomaeo, wo sie auch der Dichter hat; hat er sie deshalb
hier ausgelassen ?