lieber das mitteldeutsche Buch der Väter.
117
näher zu, so begreift man, warum (1er Dichter diese ausgelassen
hat. Nummer 9 ist die alberne Erklärung eines liturgischen
Gebrauches und 18 eine noch thörichtere und zugleich blasphemische
— Lüge jüber das Officium Gregorianum und Ambrosiamim.
XXIII. Von sante Longino 0. XLVII. De sancto Longino
0.
XLIX. De sancto Benedicto.
XXIV. Von sante Benedicto
Auch diese Legende liefert nur in anderer Art einen Beweis
für den Jacobus. Im Ganzen und Grossen folgt ihm der
Dichter, nur hat er ihn im Abschnitt IG aus dem Anhänge Cap.
CCCIX: De sancta Scholastica, zu vervollständigen gesucht.
Der Dichter arbeitete somit nach einem in Deutschland, wie
es scheint, vermehrten Exemplare des Jacobus.
XXV. Von sante Patricio 0. L. De sancto Patricio 0
Im dritten Buche des Passion als befinden sich ausser
den Leben der Heiligen noch drei andere Stücke, nämlich
Nummer 28: .Diz ist von demo heiligen kruze/ ed. Köpke
265—290, dann Nummer 68: ,Hie sprichet daz buch von allen
heiligen' ed. Köpke 574—582 und schliesslich Nummer 69:
,Hie sprichet daz buch von allen seien/ ed. K ö p k e 582—592.
Die Legende vom h. Kreuze ist aus den Capp. LXV1II
und CXXXVII des Jacobus gebildet. Die Wundergeschichten
im Passional 283,27—290, 64 finden sich bei Jacobus am
Schlüsse von Cap. CXXXVII, und zwar:
Jacobus a Voragine. Passional.
3. Apud Constantinopolim 287, 62 ff. In Constantinopolim
4. Apud Syriam in civitate Be- 288,' 47 ff. Ouch sult ir vurbaz
hören dit —
284,26 ff. Swelch macht daz
rieh
5. Virtus crucis etiain
gotes kruze habe —
6. liefert quoque Gregorius 287, 17 ff. Gregorius hat ouch
geseit —
Die siebente, eine unwahre Erfindung von einem Serapis-Tempel,
liess der Dichter fallen, und setzte dafür eine von
dem kreuzehrenden Hofschreiber eines Zauberers.