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Goldzihcr.
er dem älteren Zeitgenossen Sachäwi (den er in seinen Werken
häufig citirt) und vielen Anderen, auf deren Urtheile Sachäwi
Bezug nimmt in einer Biographie unseres Sujüti, die eben ein
Gegenstück zu seiner Selbstbiographie bietet. 1
Im Laufe dieses Aufsatzes werden wir Gelegenheit haben
zu erfahren, dass es sich der geistvolle Sujuti nicht verdriessen
Hess Tractate abzufassen, die von obenhin betrachtet, keinen
anderen Zweck haben sollten, als den auf das Titelblatt gesetzten
Gegenstand derselben ins Klare zu bringen, die aber bei
Lichte besehen nichts anderes sind als Tendenzwerke, zu keinem
anderen Zwecke geschrieben, als zur Reclame für den Verfasser
und als Beitrag zur Belehrung seiner Zeitgenossen über
seine unübertreffliche und unübertroffene Grösse und Gelehrsamkeit.
Die kleineren Abhandlungen, die ich erwähnte, habe
ich in dem Sammelcodex 474 (Warner) der Leidener Universitätsbibliothek
kennen gelernt, der mir durch die Güte des
Herrn Prof. Dr. de Goeje, dem ich zu fortdauerndem Danke
verpflichtet bin, zugänglich geworden.
I. Es ist ein alter, auf Muhammed zurückgeführter Traditionssatz:
,Gott wird einem joden Jahrhundert einen Mann
aus den Leuten meines Hauses senden, der ihnen die Angelegenheiten
ihrer Religion erklären wird/ 2 Die Gelehrten
haben diesen Ausspruch dahin erklärt, dass am Anfänge
eines jeden Jahrhunderts ein umfassender Gelehrter existiren
werde, der den unwissenden Zeitgenossen die der Vergessenheit
anheimfallenden Religionswissenschaften erneuern und beleben
wird, ein Regenerator (oder wie sie ihn nennen: Erneuerer ,ööSs‘)
der muhammedanischen Wissenschaft. Die meisten Gelehrten
kommen darin überein, dass nicht die Geburt, wol aber der
Tod dieses Regenerators an den Anfang des betreffenden Jahr-1
Beide kann man in Meursinge’s Ausgabe des
(Leiden 1839) neben einander finden; die Selbstbiographie ist ausserdem
mehrfach mitgetlieilt und besprochen worden, zuletzt von Gosche in der
Editionsprobe des Jul^H (Halle 1867.)
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