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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Zur  Geschichte  der  Wunder  in  dem  alten  China.

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dass  der  Bambus  sich  in  einen  Fasan  verwandelte.  Das  Haupt
und  der  Hals  waren  bereits  vollendet,  aber  der  Leib  hatte  sich
noch  immer  nicht  verwandelt.  Es  geschah  ebenfalls,  dass  der
Bambus  sowohl  eine  Schlange  als  ein  Fasan  war.

Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Yuen-hing  (403  n.  Chr.)
verwandelte  sich  eine  Henne  von  Heng-yang  in  einen  Hahn.
In  achtzig  Tagen  welkte  ihr  Kamm.  Später  musste  sich  Hoanyuen
  die  Rangstufe  an.  In  acht  Decaden  war  er  geschlagen.

In  dem  Zeiträume  Lung-ngan  (397  bis  401  n.  Chr.)  verwandelte ­
  sich  eine  grüne  Henne  in  einen  rothen  Hahn.  Gestalt
und  Schweif  waren  verändert,  Kamm  und  bunter  Farbenglanz
waren  vorhanden.  Nur  konnte  sie  nicht  krähen.
Die  Verzeichnisse  des  Dunklen  und  Hellen  sagen:
In  dem  Districte  I-yang  war  ein  Mädchen,  deren  Geschlechtsname ­
  Peng,  deren  Name  Ngo.  Ihre  Aeltern  und  ihre  zehn
Brüder  wurden  von  den  Räubern  von  Tschang-scha  überfallen.
Um  die  Zeit  hatte  Ngo  ein  Gofäss  auf  den  Rücken  genommen
und  war  hinausgegangen,  um  Wasser  aus  dom  Bache  zu  schöpfen.
Als  sie  hörte,  dass  die  Räuber  gekommen,  lief  sie  zurück.  Sie
sah  gerade,  dass  die  Schutzmauer  zerstört  war.  Ihre  Traurigkeit ­
  nicht  bemeisternd,  traf  sie  mit  den.Räubern  zusammen.
Die  Räuber  banden  Ngo,  jagten  zu  dem  Rande  des  Baches
hinaus  und  wollten  sie  tödten.  An  der  Grenzscheide  des  Baches
befand  sich  die  Felsenwand  eines  grossen  Berges.  Dieselbe
war  etliche  zehn  Klafter  hoch.  Ngo  blickte  zu  dem  Himmel
und  rief:  Gibt  es  in  dem  hehren  Himmel  einen  Gott  oder  nicht?
Was  habe  ich  verbrochen,  dass  mir  dieses  widerfährt?  —
Hiermit  lief  sie  gegen  den  Berg.  Der  Berg  öffnete  sich  hoch
in  der  Breite  von  mehreren  Klaftern.  Der  ebene  Weg  war  wie
ein  Schleifstein.  Die  Räuber  verfolgten  ihrerseits  Ngo  und
traten  in  den  Berg.  Der  Berg  stiirtzte  sofort,  schloss  sich  und
war  ganz  wie  er  früher  gewesen.  Die  Räuber  wurden  in  dem
Inneren  des  Berges  zu  Tode  gedrückt,  und  ihre  Häupter  ragten
aus  dem  Berge  hervor.  Ngo  war  hierauf  verborgen  und  kam
nicht  mehr  zum  Vorschein.  Das  Gefäss,  in  welchem  sie  Wasser

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