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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

wandelte  es  sich  nochmals  in  eine  grosse  Glocke  mit  hölzernem
Klöpfel.
Die  Denkwürdigkeiten  von  merkwürdigen  Dingen  sagen:
In  Tung-hai  gibt  es  mit  Tigern  vermischte  Fische.  Dieselben ­
  verwandeln  sich  in  Tiger,  ersteigen  die  Uferhöhe  und
verzehren  Menschen.  Sie  sind  es,  von  denen  es  in  dem  bilderlosen ­
  Gedichte  auf  die  Hauptstadt  von  U  heisst:  Versinkende
Tiger,  schwimmende  Hirsche.  —  In  den  Flüssen  von  Yue  und
Sui  gibt  es  Fische,  welche  die  Gestalt  von  Menschen  haben
und  mit  Mützen  und  Kopftüchern  angethan  sind.  Man  sagt
gemeiniglich,  es  seien  die  ehemals  versunkenen  Menschen  der
Provinz,  die  sämmtlich  in  Fische  verwandelt  wurden.

Sse-ma-khieu-tschi  führte  den  Jünglingsnamen  Tao-ngai.
Derselbe  schoss  mit  Geschicklickeit  Fasanen.  In  dem  Zeiträume ­
  Tai-yuen  (376  bis  396  n.  Chr.)  nahm  er  einen  Lockvogel
und  liess  die  Federfahne  herab.  Der  Lockvogel  liess  öfters
seine  Stimme  ertönen,  und  auch  ein  wilder  Fasan  gab  Antwort.
Khieu-tschi  machte  die  Probe  und  befahl,  dass  man  den  Ort
suche.  Was  Antwort  gegeben  hatte,  besass  Kopf  und  Flügel
und  war  der  halbe  Leib  eines  Fasans  geworden.  Was  rückwärts
sich  befand,  war  wie  früher  eine  Schlange.
Innerhalb  der  mittleren  Rüstkammer  des  Hofes  von  Tsin
hörte  man  plötzlich  den  Iiuf  eines  Fasans.  Die  Menschen  erklärten ­
  dieses  für  ein  Wunder.  Der  Vorsteher  der  Räume  von
dem  Geschlechte  Tschang  sagte:  Dieses  wird  nur  durch  eine
Schlange  hervorgebracht.  —  Man  suchte  sogleich  und  schaffte
die  Gegenstände  in  der  Rüstkammer  weg.  Man  fand  wirklich
die  abgelegte  Haut  einer  Schlange.

In  dom  Zeiträume  Tai-yuen  (376  bis  396  n.  Chr.)  traten
Menschen  von  Jü-nan  in  das  Gebirge  und  fällten  einen  Bambus.
Die  Mitte  desselben  verwandelte  sich  in  eine  Schlange.  Die
Gestalt  war  bereits  gebildet,  aber  Zweige  und  Blätter  waren
wie  früher.
Ein  Mensch  des  Volkes  von  Tung-liii  in  der  Provinz  U
fällte  einst  einen  Bambus  von  Yü-kan.  In  einer  Nacht  sah  er,
            
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