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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

vollständig-  betrunken.  Er  hiess  Leute  ihm  die  Kleider  ausziehen
  und  an  seinem  Leibe  alles  einzeln  untersuchen.  Es  war
daselbst  durchaus  nichts  Auffälliges.  Bios  in  seinem  Haarbusch ­
  fand  man  ein  Papier,  worauf  ein  grosser  Tiger  abgcbildet
  war.  Neben  dem  Tiger  befand  sich  eine  Beglaubigungsmarke.
  Der  Mann  von  dem  Geschlechte  Tscheu  nahm  sie  insgeheim ­
  und  verzeichnete  es.  Als  der  Sclave  ernüchtert  war,
schrie  er  und  fragte  nach  dem  Gegenstände.  Er  sah,  dass  die
Sache  entdeckt  war  und  erzählte  sogleich,  wie  es  sich  verhielt.
Er  sagte,  er  habe  sich  einst  bei  den  südlichen  Fremdländern
wegen  Einkauf  von  Reis  gemeldet.  Daselbst  habe  ihm  ein
Lehrmeister  der  südlichen  Fremdländer  gesagt,  dass  er  diese
Kunst  besitze.  Von  demselben  habe  er  um  drei  Schuhe  Tuch,
einige  Gantang  Reis,  einen  rothen  Hahn  und  einen  Gatttang
Wein  diese  Vorschrift  erhalten.

Die  Mutter  Sung-sse-tsung’s  von  Tsing-ho  badete  sich  in
dem  Zeiträume  Hoang-thsu  (220  bis  226  n.  Ohr),  bei  sommerlicher ­
  Witterung  in  dem  Inneren  des  Badehauses.  Sie  schickte
die  in  dem  Hause  befindlichen  Söhne  und  Töchter  vor  die
Thüre  und  befand  sich  allein  in  einem  inneren  Hause.  Als
dieses  lange  währte,  konnten  sich  die  Menschen  des  Hauses
nicht  erklären,  was  sie  beabsichtigte.  Sie  spähten  durch  eine
Oeffnung  in  der  Wand,  sahen  aber  keinen  Menschen.  Sie  sahen
richtig,  dass  in  dem  Wasser  einer  hölzernen  Schüssel  sich  eine
grosse  Flussschildkröte  befand.  Sie  öffneten  hierauf  die  Thüre,
Gross  und  Klein  trat  insgesammt  ein.  Sie  nahmen  sie  jetzt
mit  den  Menschen  in  Empfang.  Die  Haarnadel,  welche  sie
früher  aufgesteckt  hatte,  befand  sich  noch  immer  auf  ihrem
Haupte.  Sie  bewachten  sie  in  Gemeinschaft.  Mit  den  Tagen
Wurde  man  nachlässig.  Sofort  -warf  sie  sich  zur  Thüre  hinaus.
Sie  entfernte  sich  sehr  schnell.  Man  verfolgte  sie,  aber  erreichte
sie  nicht.  Sie  trat  sogleich  in  das  Wasser.  Nach  einigen
Tagen  kehrte  sie  plötzlich  zurück  und  umwandelte  das  Wohnhaus,
so  wie  sie  in  ihrem  ganzen  Leben  gewesen.  Sie  sprach  nicht  das
Geringste  und  entfernte  sich.  Die  Zeitgenossen  sagten  zu  Ssetsung,
  er  solle  die  Trauer  begehen  und  die  Kleider  herrichten.
In  Betracht,  dass  die  Gestalt  seiner  Mutter  zwar  verändert,  aber
            
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