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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

Klafter  hoch.  Er  nannte  die  Stelle  Wu-tan  (das  Ausgehobene
der  Hauptstadt  Wu).  Man  verfertigte  aus  Stein  einen  Spiegel
und  bezeielmete  dadurch  das  Grab.
Der  König  von  Thsin  wusste  jetzt,  dass  der  König  von
Scho  die  Schönheit  liebe.  Er  machte  daher  fünf  vorzügliche
Mädchen  Scho  zum  Geschenke.  Der  König  war  dafür  eingenommen. ­
  Er  entsandte  die  fünf  starken  Männer,  damit  sie  die
Mädchen  abholen.  Als  man  auf  der  Rückreise  nach  Tse-thuug
gelangte,  sah  man  eine  grosse  Schlange,  die  in  eine  Höhle  des
Berges  kroch.  Die  fünf  starken  Männer  zogen  die  Schlange
in  Gemeinschaft  heraus.  Der  Berg  stürzte  und  erdrückte  die
fünf  starken  Männer.  Die  fünf  starken  Männer  riefen  mit
lauter  Stimme.  Die  fünf  Mädchen  des  Königs  von  Thsin  so
wie  diejenigen,  welche  sie  begleitet  und  abgeholt  hatten,  kamen
herauf  und  wurden  in  Steine  verwandelt.  Der  König  von  Scho
bestieg  eine  Erdstufe  und  blickte  nach  ihnen.  Sie  aber  kamen
nicht.  Er  nannte  daher  den  Ort:  die  Affenerdstufe  der  fünf
Weiber.  Der  König  von  Scho  vergrub  sie  (die  Steine)  in  eigener
Person  und  errichtete  Grabhügel.  Er  liess  überall  viereckige
Steine  herbeischaffen  und  machte  dadurch  die  Gräber  kenntlich.
Die  Ueberlieferungen  von  Merkwürdigkeiten  sagen:
Einst  lebte  in  dem  zu  der  Provinz  Po-yang  gehörenden
Districte  Ngan-lö  ein  Mensch,  dessen  Geschlechtsname  Peng.
In  dessen  Hause  betrieb  man  die  Geschlechtsalter  hindurch  das
Fangen  und  Pfeilschiesscn  als  ein  Geschäft.  Der  Sohn  folgte
dem  Vater  und  trat  mit  ihm  in  das  Gebirge.  Plötzlich  strauchelte
der  Vater  und  fiel  zu  Boden.  In  diesem  Augenblicke  verwandelte ­
  er  sich  in  einen  weissen  Hirsch.  Der  Sohn  brach  in  Rufe
des  Schmerzes  aus  und  setzte  ihm  nach.  Der  Hirsch  lief  im
Sprunge  weit  hinweg,  und  bald  war  seine  Spur  verloren.
Der  Sohn  erfasste  hierauf  keinen  Bogen  mehr,  so  lange  er
lebte.  Der  Enkel  lernte  endlich  wieder  schiessen.  Er  erlegte
plötzlich  einen  weissen  Hirsch.  Da  fand  er  zwischen  dem
Geweihe  des  Hirsches  das  den  Häusern  des  Weges  angehörende
Abschnittsrohr  der  fünf  Sterne.  Zugleich  befand  sich  daselbst
ganz  deutlich  der  Geschlechtsname  und  Name  seines  Grossvaters,
das  Jahr  und  der  Monat.  Er  betrachtete  dieses  voll  Schmerz
und  Reue.  Hierauf'verbrannte  er  den  Bogen  und  die  Pfeile.
            
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