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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Zur  Geschichte  der  Wunder  in  dem  alten  China.

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staltet  wie  ein  schönes  Mädchen.  Es  sitzt  an  dem  Wege  und
sagt  zu  den  Männern:  Ich  habe  keine  Äeltern  und  keine
Brüder.  —  Wenn  ein  Mann  es  zur  G-attin  nimmt,  so  frisst  es
nach  drei  Jahren  die  Menschen  auf.  Wenn  man  es  beim
Namen  ruft,  so  entflieht  es.

Das  Gespenst  eines  alten  Abortes  heisst  mit  Namen  Pi
(niedrig).  Dasselbe  ist  gestaltet  wie  ein  schönes  Mädchen  und
hält  in  der  Hand  einen  Spiegel.  Wenn  man  es  ruft,  so  bewirkt
es,  dass  der  Mensch  sich  zu  schämen  weiss.
Die  Verzeichnisse  des  Auflesens  der  Hinterlassenen  von
Wang-tse-nien  sagen:
Lieu-hiang  verglich  die  Bücher,  die  Verzeichnisse  des
Himmels  und  beschäftigte  damit  ausschliesslich  und  unermüdlich
seinen  Geist.  Als  er  einst  angekleidet  schlief,  erschien  ein
alter  Mann,  der  einen  grünschwarzen  Stab  niederstellte.  Um
die  Zeit  war  die  Nacht  bereits  dunkel.  Der  alte  Mann  blies
auf  das  Ende  seines  Stabes,  aus  dem  hierauf  eine  Feuerflamme
hervorkam.  Er  leuchtete  damit  Hiang,  und  es  war,  als  ob
Lampen  und  Kerzen  brennten.  Hiang  sprach  mit  ihm.  Die
den  drei  Zeitaltern  vorhergehenden  Zeiten,  die  Sachen  des  Emporkommens ­
  und  des  Unterganges  der  Kaiser  und  Könige  wurden
von  dem  alten  Manne  dargelegt,  als  ob  er  dieses  mit  eigenen
Augen  gesehen  hätte.  Als  die  Rede  auf  die  Zahl  der  Umdrehungen ­
  des  Yin  und  Yang,  auf  die  Weise  der  Erhebung  und
Vernichtung  kam,  übergab  er  Hiang  die  Schrift  der  grossen
Vorbilder  der  fünf  Grundstoffe.  Hiang  fragte  ihn  um  den  Geschlechtsnamen ­
  und  Namen.  Jener  antwortete:  Ich  bin  das
Gespenst  des  grossen  Einzigen.  Ich  bin  vorgesetzt  den  vorhersagenden ­
  Tafeln  des  Himmels  und  der  Erde.  Ich  erfuhr,
dass  du  gerne  lernst.  Ich  kam  herab  und  sah  dich.
Das  Buch  Pao-po-tse  sagt:
Die  Alten  unter  den  zehntausend  Wesen,  ihre  Gespenster
sind  sämmtlich  im  Stande,  eine  Gestalt  zu  entlehnen  und  die
Menschen  irre  zu  führen.  Sie  sind  aber  nicht  im  Stande,  in
einem  Spiegel  ihre  Gestalt  zu  verändern.  Desswegen  hängen
die  Menschen  des  Alterthums,  die  in  die  Gebirge  treten,  und
die  Männer  des  Weges  einen  glänzenden  Spiegel  hinter  ihren
            
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