den er sich hielt, herbei, nahm die Kleider Tschi’s in den
Schnabel, jagte mit ihnen fort und kam wieder. Dieses ereignete
sicli mehrmals. Im dritten Monate des dreizehnten Jahres
(436 n. Ohr.) wurde er schuldig befunden und hingerichtet.
Das Haus Tai-hi’s von Wu-tschang war arm, seine Wege
niedrig. Sein Grab befand sich im Süden des Berges Puan.
Der Wahrsagende sagte: Es hat die Luft der Könige, den allseitigen
Kriegsmuth. — Hoan-wen stützte sich auf die Macht,
stieg im Westen hernieder und stand vor Wu-tschang. Er befahl,
das Grab aufzugraben. Man fand ein Wesen von der Grösse
eines Wasserbüffels. Dasselbe war von grüner Farbe und hatte
keinen Kopf und keine Füsse. Um die Zeit bewegte es sich
auch. Die Stellen, an denen man es stach, fielen nicht ein.
Man liess es geschehen, dass man es in den Strom legte. Als
es Wasser erhielt, hatte es eine Stimme gleich dem Donner.
Es wandte sich dem langen. Rinnsaal zu. Die spätere Nachkommenschaft
Hi’s erlosch in gegenseitiger Folge.
Ivö-hoei-fu von U-yang befand sich in dem Zeiträume
I-hi (405 bis 418 n. Chr.) in dem Hause seiner Tochter und
übernachtete daselbst. Um die dritte Nachtwache erschienen
zwei Menschen, die in den Händen Feuerbrände hielten und
vor der Treppe stehen blieben. Er muthmasstc, dass es böse
Menschen seien. Er ging hin, um nach ihnen zu schlagen. Als er
den Stock herablassen wollte, verwandelten sie sich in Schmetterlinge,
die in Massen umherflogen .und sich zerstreuten. Ein
Wesen stioss an die Achselgrube Hoei-fu’s. Er fiel sogleich
zur Erde. In einer kurzen Zeit war er todt.
Die Geschichte der erzählten Merkwürdigkeiten sagt:
Das Wohnhaus Kö-tschung-tschan’s befand sich in Kiangling,
im Süden des Lautentempels. In dem Zeiträume Yuenkia
von Sung (424 bis 453 n. Chr.) begann er, das Haus herzurichten
und verfertigte’ Fenstergitter aus Bambus. An dem
Bambus wuchsen allmälig Zweige und Blätter in einer Länge
von mehreren Klaftern. Es wurde düster wie in einem Walde.
Tschung-tschan hielt dieses für eine glückliche Vorbedeutung.