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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

den  er  sich  hielt,  herbei,  nahm  die  Kleider  Tschi’s  in  den
Schnabel,  jagte  mit  ihnen  fort  und  kam  wieder.  Dieses  ereignete ­
  sicli  mehrmals.  Im  dritten  Monate  des  dreizehnten  Jahres
(436  n.  Ohr.)  wurde  er  schuldig  befunden  und  hingerichtet.

Das  Haus  Tai-hi’s  von  Wu-tschang  war  arm,  seine  Wege
niedrig.  Sein  Grab  befand  sich  im  Süden  des  Berges  Puan.
Der  Wahrsagende  sagte:  Es  hat  die  Luft  der  Könige,  den  allseitigen ­
  Kriegsmuth.  —  Hoan-wen  stützte  sich  auf  die  Macht,
stieg  im  Westen  hernieder  und  stand  vor  Wu-tschang.  Er  befahl,
das  Grab  aufzugraben.  Man  fand  ein  Wesen  von  der  Grösse
eines  Wasserbüffels.  Dasselbe  war  von  grüner  Farbe  und  hatte
keinen  Kopf  und  keine  Füsse.  Um  die  Zeit  bewegte  es  sich
auch.  Die  Stellen,  an  denen  man  es  stach,  fielen  nicht  ein.
Man  liess  es  geschehen,  dass  man  es  in  den  Strom  legte.  Als
es  Wasser  erhielt,  hatte  es  eine  Stimme  gleich  dem  Donner.
Es  wandte  sich  dem  langen.  Rinnsaal  zu.  Die  spätere  Nachkommenschaft ­
  Hi’s  erlosch  in  gegenseitiger  Folge.

Ivö-hoei-fu  von  U-yang  befand  sich  in  dem  Zeiträume
I-hi  (405  bis  418  n.  Chr.)  in  dem  Hause  seiner  Tochter  und
übernachtete  daselbst.  Um  die  dritte  Nachtwache  erschienen
zwei  Menschen,  die  in  den  Händen  Feuerbrände  hielten  und
vor  der  Treppe  stehen  blieben.  Er  muthmasstc,  dass  es  böse
Menschen  seien.  Er  ging  hin,  um  nach  ihnen  zu  schlagen.  Als  er
den  Stock  herablassen  wollte,  verwandelten  sie  sich  in  Schmetterlinge, ­
  die  in  Massen  umherflogen  .und  sich  zerstreuten.  Ein
Wesen  stioss  an  die  Achselgrube  Hoei-fu’s.  Er  fiel  sogleich
zur  Erde.  In  einer  kurzen  Zeit  war  er  todt.
Die  Geschichte  der  erzählten  Merkwürdigkeiten  sagt:
Das  Wohnhaus  Kö-tschung-tschan’s  befand  sich  in  Kiangling,
  im  Süden  des  Lautentempels.  In  dem  Zeiträume  Yuenkia
  von  Sung  (424  bis  453  n.  Chr.)  begann  er,  das  Haus  herzurichten ­
  und  verfertigte’  Fenstergitter  aus  Bambus.  An  dem
Bambus  wuchsen  allmälig  Zweige  und  Blätter  in  einer  Länge
von  mehreren  Klaftern.  Es  wurde  düster  wie  in  einem  Walde.
Tschung-tschan  hielt  dieses  für  eine  glückliche  Vorbedeutung.
            
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