Zur Geschichte der Wunder in dem alten China.
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Die Mutter Yü-kin’s von Sin-ye erkrankte. Die drei
Brüder befanden sieb sämmtlich bei ihr und bedienten sie am
hellen Tage in ihrer Krankheit. Sie zündeten gewöhnlich ein
Feuer an. Plötzlich sahen sie, dass der Vorhang sich zusammenrollte
und ausbreitete. Dieses ereignete sich etliche vier
Male. Nach einer Weile hörten sie vor dem Bette einen ungewöhnlichen
Lärm, als ob Hunde mit einander kämpften. Das
ganze Haus blickte hin, man sah aber durchaus keine Hunde.
Man sah das Haupt eines todten Menschen auf der Erde liegen.
Das Haupt war noch blutig. Man sah deutlich beide Augen,
die sich noch immer bewegten. Es war sehr widerlich, und
das Haus ward von Furcht befallen. In der Nacht trug man
das Haupt vor das Thor und begrub es in dem rückwärts gelegenen
Garten. Am nächsten Morgen ging man hin, um nachzusehen.
Das Haupt war aus der Erde hervorgekommen, und die
beiden Augen bewegten sich noch immer. Man vergrub es nochmals.
Den folgenden Morgen war es wieder hervorgekommen.
Man vergrub es zugleich mit einem irdenen Haupte, und es kam
nicht wieder hervor. In einigen Tagen starb die Mutter.
Der Garten der Merkwürdigkeiten sagt:
Sie-wen-tsing traf an der Rückseite des Sammelhauses mit
Gästen zusammen. Sein Weib von dem Geschlechte Lieu sah
einen Hund kommen, der das Haupt des Mannes von dom Geschlechte
Sie in dem Munde trüg. Nach längerer Zeit war
seine Spur verloren. Das Weib erzählte dieses. Der Mann
von dem Geschlechte Sie zeigte äusserlich eine unveränderte
Miene. In demselben Monate starb er.
Was Li-tao-yti von Ngan-ku betrifft, so schlief in dem
Zeiträume Ynen-kia (424 bis 453 n. Chr.) ein Hund auf dem
Wege. Yü versetzte ihm einen Fusstritt. Der Hund sprach:
Du stehst vor deinem Tode. Warum trittst du mich mit dem
Fusse? — Nach einem Jahre starb Yii.
Zu den Zeiten der Tsin wollte die Kaiserin von dem Geschlechte
Yang, die Gemalin des Kaisers lloei, in den Palast
treten. In ihren Kleidern zeigte sich plötzlich ein Feuerschein.