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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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P  f  i  z  ra  ai  e  r.

bildete  er  das  Zeichen  Tien  (Feld.)  Dasselbe  war  schief  und
hatte  einen  Zoll  im  Umfange.  Fr  hiess  ihn  in  der  Nacht  beim
Liegen  die  Hand  herzeigen.  In  dieser  Nacht  lag  eine  grosse
Ratte  todt  vor  seiner  Hand.

Lieu-tschung  von  Tung-yang  führte  den  Jünglingsnamen
Tao-ho.  Als  er  in  Ku-schö  weilte,  fanden  sich  jede  Nacht  in
dem  Vorhofe  des  Thores  mehrere  Grantang  Blut.  Man  wusste
nicht,  woher  es  kam.  Dieses  ereignete  sich  drei-  bis  viermal.
Später  wurde  Tschung  ein  bahnbrechender  Heerführer.  Fr
wurde  ausgeschickt,  um  im  Norden  einen  Eroberungszug  zu
unternehmen.  Als  er  ausziehen  wollte  und  Speise  kochte,  verwandelte ­
  sich  alles  in  Insecten.  Tsclnmg  unternahm  hierauf
den  Eroberungszug  im  Norden.  Sein  Kriegsheer  wurde  in  Tankhieu
  geschlagen.  Er  selbst  ward  durch  Siü-kan  getödtet.
Die  fortgesetzte  Geschichte  des  Suchens  der  Götter  sagt:
In  Kuang-tsclieu  waren  drei  Menschen,  die  sich  miteinander
in  dem  Gebirge  befanden  und  Bäume  fällten.  Plötzlich  erblickten ­
  sie  in  einem  Felsenneste  zwei  Eier  von  der  Grösse
eines  Gantangs.  Sie  nahmen  sie  und  sotten  sie.  Als  das  Wasser
heiss  zu  werden  anfing,  hörten  sie  sogleich  in  dem  AValde  ein
Geräusch  wie  von  Wind  und  Regen.  Nach  einer  Weile  erschien
eine  Schlange,  die  zehn  Spannen  dick  und  vier  bis  fünf  Klafter
lang  war.  Dieselbe  nahm  die  Eier  aus  dem  heissen  Wasser
in  den  Mund  und  entfernte  sich.  Die  drei  Menschen  starben
nach  nicht  langer  Zeit.

Tschang-ping  aus  der  Provinz  Tai  war  zu  den  Zeiten  Fukien’s
  ein  Anführer  der  Räuber  und  nannte  sich  den  stechenden
Vermerker  von  Ping-tscheu.  Er  hatte  einen  Hund,  dessen
Name:  die  fliegende  Schwalbe.  Derselbe  war  gestaltet  wie
ein  kleiner  Esel.  Plötzlich  stieg  er  in  der  Nacht  auf  das  Dach
des  Gerichtssaales  und  ging  umher.  Beim  Gehen  machte  er
ein  Geräusch,  als  ob  es  ihm  etwas  Gewöhnliches  wäre.  Es
war  noch  kein  Jahr  vergangen,  als  Tschang-ping  wirklich  durch
Sien-pi  vertrieben  wurde.  Er  wurde  geschlagen,  floh  und  ergab ­
  sich  an  Fu-kien.  Es  währte  nicht  lange,  so  starb  er.
            
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