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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Resultate  der  Silbenzälilung.

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Suffixe  des  Singular  getrennt  pronuncirte,  oder  es  müsste  mit
Trübung  des  Stannnvocals  ein  einfaches  s  als  Suffix  des
Plural  nominativ  angenommen  werden.  Da  wie  oben  bemerkt,
die  Plurale  äo,  a  oder  äonho  nie  wie  Kulm  für  die  Veden  IV
183  annimmt,  aas  oder  aasas  gelesen  werden,  so  scheint  diese
Spaltung  des  Plural  ä  im  Sanskrt  entweder  ein  poetischer  Nothbehelf
  um  eine  mangelnde  Silbe  zu  ergänzen,  oder  liegen  Anklänge ­
  an  die  Plurale  generis  feminini  im  Präkrt  vor  (Wiener
Akademie  B.  60  S.  543.  F.  Müller,  Beiträge  zur  Kenntniss  der
Päli-Sprache  III)  die  Dehnung  und  Vocalisirung  eintreten  Hessen,
mä  o  n  h  A.  3.
yathanä  ist  zweisilbig  43.  10.  4,  die  Schreibung  beruht
auf  späterer  Orthoepie;  vgl.  31.  22.  1  und  skyaothana  ib.
yähi  s.  A.  3
yäonh  s.  A.  3
?aredana  43.  14.  4  ist  zweisilbig;  vgl.  paduma,  saduma
im  Pali  und  folgendes.
skyaothana  und  skyaothna  (letztere  Schreibart  findet
sich  bei  W.  28.  2.  S)  und  31.  16.  3)  und  ist  in  der  2.,  3.  und  4.  gätha
immer  zweisilbig  zu  sprechen,  so  auch  in  huskyaothana  45.  4.
4  und  dus-skyothana  49.  11.  1;  dagegen  wird  es  in  der  ahunavaiti
  wohl  oft  skyothana  gesprochen  worden  sein.  Keinem
Zweifel  unterliegt  diese  Aussprache:
31.  20.  31  skyothanäis  qäis  daenä  naeshat
32.  12.  1  |  vahistät  skyaothanät  maretäno
34.  15.  1  |  qraväoqcä  skyaothanäcä  vaocä
so  ist  auch  dus-skyaothana  viersilbig
31.  15.  2  dus-skyaothanäi  ahurä|
während  das  Wort  34.  9.  2  dreisilbig  zu  sprechen  ist.
Es  lässt  sich  nicht  entscheiden,  ob  das  Suffix  tna  ursprünglich ­
  tana  gesprochen  wurde  oder  tna  (vgl.  Suffix  tra  und  Schleicher
Compendium  §.  22.  Suffix  tana).  Im  Sanskrt  findet  sich  das
Suffix  tana  als  taddhita  zur  Bildung  von  Adjectiven  der  Zeit
Pänini  6.  3.  17,  z.  B.  prätas-tana,  säyan-tana,  nü-tana;  als  krt.
Suffix  nur  in  dem  dunklen  Wort  vetana,  während  tna  primäres
Suffix  ist.  Der  Umstand,  dass  im  Pali  ratana  (Fr.  Müller
Beiträge  zum  Pali  I.  14)  gesprochen  wurde,  während  bei  momentanen ­
  Lauten  vor  Nasalen  rückwärts  wirkende  Assimilation  einzutreten ­
  pflegt,  dass  das  Prakrt  raana  spricht  (Fr.  Müller  III.
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