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Zimmermann.
Der Beweis für die Existenz desselben liegt für den Einen
wie für den Andern in der Realität der ,Idee im Geiste', d. i.
des Phänomens, nur nach Berkeley, in dessen Form und
Materie zusammen, nach Kant in dessen Materie (Empfindung)
allein. Die Erfahrung im Subject ist nach Berkeley
(dem Stoff und der Form nach) nicht ohne Gott, nach Kant,
der die Form in das Subject verlegt, wenigstens dem Stoffe
nach nicht ohne das Ding an sich möglich. Dieses erzeugt (auf
uns übrigens unbegreifliche Weise) die Empfindungen, welche
den unverbundenen Grundstoff unserer gesammten Erfahrung
ausmachen. Gott dagegen bringt durch seinen Willen sowol
den Stoff als die Form unserer Erfahrung, d. h. das Phänomen
einer im Raume ausgedehnten, nach Gesetzen angeordneten
Natur, und eines in der Zeit sich abwickelnden gesetzlichen
Naturlaufs in uns hervor.
Diese Heranziehung Gottes als unmittelbar bewirkender
Ursache der Idee in uns hat nun etwas Mystisches an sich.
Es muss aber zugestanden werden, dass es für Kant’s unmittelbares
Bewirktwerden der Materie aller Erfahrung, der
Empfindung in und durch das Ding an sich, ebensowenig
eine Erklärung gibt. Selbst nach Beseitigung des Dings
an sich stiess Fichte’s subjectiver Idealismus bezüglich des Daseins
der Empfindungen noch auf,unbegreifliche Schranken'. Ja Berkeley’s
Erklärung des Phänomens in uns durch den Willen Gottes,
hat vor der Kant’sehen Erklärung der Empfindung in uns
durch das Ding an sich noch den Vortheil der Analogie voraus,
die unsere eigenen, durch unsern Willen verursachten
willkürlichen Vorstellungen (Imaginationen, Fictionen) darbieten:
,Wir haben', fasst Baumann (a. a. 0. 390) Berkeley’s Lehre
zusammen, ,eine anschauliche Vorstellung einer Ursache in unserem
Willen; wie der im Kleinen Vorstellungen hervorbringt
und bearbeitet, so müssen wir im Grossen für die Eindrücke,
deren Ursache nicht zu sein wir uns bewusst sind, einen anderen
Geist annehmen als Ursache, d. h. Gott'. So gut unser
eigener (wie unsere Erfahrung lehrt), vermag auch ein
fremder, überlegener (wie der göttliche ist) Wille Vorstellungen
in uns zu verursachen. Wie aber ein uns gänzlich Unbekanntes,
ein Ding an sich, von dem wir gar keine Vorstellung
haben können, in uns eine Empfindung zu erzeugen im