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Z im m ermann.
sein, jedenfalls ist durch die unleugbare Verwandtschaft des
englischen mit dem deutschen Idealismus durch und seit Kant
eine instinktmässige Annäherung der Jünger des irischen
Bischofs, der nach Pope alle Tugenden, deren der Mensch
fähig ist, besessen haben soll, an deutsche Philosophie vermittelt
worden. Dieselbe hat nicht nur hüben und drüben des
Canals zu eingehendem Studium der beiderseitigen Systeme
geführt, sondern zu lebhaften wissenschaftlichen Discussionen
in philosophischen deutschen und englischen Fachzeitschriften
(vgl. oben Anthrop. rev. und Fichte’s Zeitschr. f. Philos. u. phil.
Krit. LV.Band, 1.Heft und LVH. Band, l.Heft) Veranlassung
gegeben. Wie sich erwarten lässt, bildet die von Anhängern
beider Schulen sehr verschieden beurtheilte Differenz des
englischen von dem deutschen Idealismus dabei eine Hauptfrage.
Für die Entscheidung derselben ist es als günstiger Umstand
anzusehen, dass der Spätere der Beiden über die Lehre des
Früheren an verschiedenen Stellen ausdrücklich sich erklärt,
ja eine besondere Widerlegung des Idealismus von Berkeley
seiner Kritik einverleibt hat. Es schien umsoweniger überflüssig,
diese letztere neuerdings an’s Licht zu ziehen, als eine
umständliche Prüfung derselben zu zeigen geeignet ist, dass
obige Differenz von Kant weder dort, wo sie wirklich liegt,
gesucht, noch dort, wo er sie suchte, genügend gehoben
worden sei.
Der zweiten Ausgabe der Kritik und zwar dem Abschnitt
der Elementarlehre, welcher die systematische Darstellung aller
synthetischen Grundsätze enthält, hat Kant einen Zusatz eingefügt,
den er selbst als ,Widerlegung des Idealismus' überschrieben
hat. (W. W. her. v. Hartenstein, II. S. 223.) Nachdem
nämlich ein ,flüchtiger' Recensent (Garve) den Inhalt der
ersten Ausgabe als ,höheren' Idealismus bezeichnet hatte, was
Kant ungefähr schien , als wenn jemand, der nie von Geometrie
etwas gehört oder gesehen hätte, den Euklid eine