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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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700  Pfizmaier.
sprach:  Ich  stamme  aus  San-ho.  Mein  Vater  ist  gegenwärtig
Befehlshaber  von  Yl-yang.  Gestern  wurde  ich  irrthümlich  vorgeladen. ­
  Ich  kam,  und  jetzt  erlangte  ich,  dass  man  mich  fortschickte. ­
  Ich  wurde  hierauf  von  dem  Abend  überfallen.  Ich
fürchtete,  mir  den  Tadel  des  Verweilens  auf  dem  Melonenfelde
und  unter  den  Damascenerpflaumenbäumen  zuzuziehen.  Ich  sah,
dass  dein  Aeusseres  dasjenige  eines  Weisen  zu  sein  scheint.
Desswegen  bleibe  ich  hier  stehen  und  verlasse  mich  auf  meine
Umgebung.  —  Hö  sprach:  Mir  gefällt  dein  dem  Schriftschmucke
zugewendeter  Sinn.  Mögen  wir  deshalb  in  Fröhlichkeit  an
diesem  Abende  verkehren.  —  Das  Mädchen  sprach:  Ich  habe
von  den  Muhmen  Folgendes  gehört.  Das  Weib  macht  ausschliesslich ­
  die  Lauterkeit  zu  ihrer  Tugend,  das  Reinweisse  macht
sie  zu  ihrer  Benennung.  —  Wen-hö  ging  mit  ihr  auf  und  ab
und  hatte  durchaus  keine  Gedanken  an  ein  Unternehmen.  Als
es  Tag  wurde,  trennten  sie  sich.
Wen-hö  war  bereits  zwei  Nächte  todt.  Man  blieb  bei
ihm  stehen  und  sollte  ihn  aufbahren.  Man  betrachtete  sein
Angesicht,  —  es  hatte  Farbe.  Man  befühlte  seine  Herzgegend,
—  sie  war  warm.  Um  Mittag  hörte  man,  dass  er  wieder
lebendig  geworden.
Wen-hö  wollte  sich  von  der  Sache  überzeugen.  Er  traf
sofort  in  Yl-yang  ein  und  fragte  nach  dem  Befehlshaber.  Es
war  der  Vater  des  Mädchens.  Er  schloss  sich  an  ihn  und
fragte  ihn  bei  der  Gelegenheit,  ob  in  einem  gewissen  Monate
die  Tochter  eines  gewissen  Gebieters  etwa  plötzlich  gestorben
und  wieder  lebendig  geworden  sei.  Zugleich  beschrieb  er  das
Aussehen  und  die  Züge  des  Mädchens,  die  Farbe  ihrer  Kleider,
ihre  Sprache  und  wie  er  mit  ihr  auf-  und  abgegangen.  Der
Befehlshaber  ging  hinein  und  fragte  seine  Tochter.  Sie  war
dieselbe,  mit  der  Wen-hö  gesprochen.  Er  war  sehr  erschrocken
und  gab  Wen-hö  seine  Tochter  zur  Gattin.
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Lieu-ying,  ein  Mensch  aus  Sung-yang  in  Lin-hai,  schloss
sich  an  Tschang-ti  und  kämpfte  gegen  das  Kriegsheer  von  Tsin.
Er  erkrankte  und  starb  in  dem  Schiffe.  In  zwei  Tagen  landete
das  Kriegsheer,  und  es  war  Niemand,  der  ihn  begrub.  Plötzlich
rief  er  mit  lauter  Stimme,  dass  die  Menschen  den  Anführer
            
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