Der Geisterglaube in dem alten China.
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herrschten in diesen zwei Landstrichen Krankheiten des Herzens
und des Bauches, an denen alles ohne Ausnahme starb.
Als Hung sich in King-tscheu befand, lehrte er die Menschen
ein schwarzes Huhn tüdten und sich damit bedecken. In zehn
Fällen erreichte man acht- oder neunmal seinen Zweck. Dass
man jetzt, vom Uebel betroffen, sich eines schwarzen Huhnes
bedient, ist durch Hung in Gebrauch gekommen.
Die Pflanzen des Stammes sagen:
Der Eulenpfirsichbaum gehört zu den Bäumen, deren
Blätter nicht abfallen. Er tödtet die hundert Dämonen.
Das von Tschang-hung verfasste bilderlose Gedicht auf
die östliche Hauptstadt sagt:
Auf dem Sö-tö erfand man die Abwehr des Unheils. Man
liess Wache halten durch Yö-lui. Schin-tu war als Gehilfe der
Zweite. Gegenüber ergriffen sie fest das Schilfrohr der Stricke. 1
Anhang.
Beispiele von Scheintod.
Die Ueberlieferungen Tso’s, in dem ersten Tlioile des
Fürsten Siuen, sagen:
Die Menschen von Tsin fingen einen Kundschafter von
Thsin und tödteten ihn auf dem Markte von Kiang. In sechs
Tagen ward er wieder lebendig.
Das Buch der fortgesetzten Han sagt:
Zu den Zeiten des Kaisers Hien, in dem Zeiträume Thsuping
(190 bis 193 n. Chr.), starb ein aus Tschang-scha stammender
Mensch von dem Geschlechte Idoan. Nach einem
Monate hörte seine Mutter in dem Sarge ein Geräusch. Sie
öffnete ihn und Jener ward hierauf lebendig. In der Wahrsagung
liiess es: Das äusserste Yin wird das Yang. Der unten
1 Tn dem hohen Alterthum lohten zwei Brüder, Namens Schin-tu und Yölui.
Dieselben waren im Stande, die Dämonen festzunehmen und sie mit
Stricken von Schilfrohr zu binden. Der Berg- Sö-tö ist der Ort, wo die
Dämonen aus- und eintraten.