Der Geisterglaube in dem alten China.
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wegton Waldes, und die Töne haben Aehnlichkeit mit dem
Einklang des Gesanges und des Blasens der Musikwerkzeuge.
In dem Zeiträume I-lio (405 bis 418 n. Chr.) zog Siü-tao-fö
nach dem Süden aus. Er entsandte Menschen mit dem Aufträge,
Holztafeln zur Ausrüstung der Kriegsschiffe abzuhauen.
Die Baumgäste machten diese Holztafeln zum Geschenk, aber
Hessen sich nicht sehen.
Die Geschichte der erzählten Merkwürdigkeiten sagt:
In Nan-khang gibt es Geister, deren Name Schan-tu (die
Hauptstadt des Berges). Dieselben sind gestaltet wie Menschen.
Sie sind zwei Schuh lang, von schwarzer Farbe, rothäugig,
ihr Haupthaar ist gelb und bedeckt den Leib. In dem
tiefen Gebirge bauen sie auf Bäumen ihr Nest. Das Nest is't
von Gestalt gleich den Eiern des harten Vogels. Es ist drei
Schuh hoch, innerlich sehr prächtig und von einem frischen
Glanze der fünf Farben. Sie fügen zwei Stücke an einander,
so dass sie in der Mitte Zusammenhängen. Die Menschen des
Gebietes sagen, das obere sei das Wohnhaus des Männchens,
das untere sei das innere Haus des Weibchens. Seitwärts
bringen sie immer eine Oeffnung an, von wo sie spähen. Der
Stoff ist leer und leicht, und sie verfertigen einigermassen eine
hölzerne Röhre. In der Mitte bereiten sie aus Vogelfedern
einen Teppich. Diese Geister sind im Stande, sich zu verwandeln,
und man sieht selten ihre Gestalt. Sie sind nämlich
eine Art Baumgäste und Sao des Berges.
Fünfzehn Weglängen nordwestlich von dem Districte
Kung befand sich ein alter Damm, der den Namen Damm des
Fürsten von Yö führte. Auf dem Damme war ein grosser harter
Baum, der zwanzig Spannen messen mochte. Dieser Baum war
alt und inwendig hohl. Er besass ein Nest der Schan-tu. Im
ersten Jahre des Zeitraumes Yuen-kia (424 n. Chr.) fällten
Ngai-tao-hiün und Tao-hiii, zwei Brüder aus dem zur Ordnung
gebrachten Volke des Districtes, diesen Baum. Sie nahmen
das Nest und kehrten nach Hause zurück. Die Schan-tu zeigten
sich und sagten zu den zwei Menschen: Wir wohnten auf dem
wüsten Felde, was sollten wir uns um eure Angelegenheiten
bekümmern? Grosse Bäume, die man brauchen kann, wie könnten
sie zählbar sein? Weil sich auf dem Baume unser Nest
befand, desswegen fälltet ihr ihn. Wir werden jetzt euer Haus