Der Geisterglaube in dem alten China.
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scherzte und sang: In Reihen fortlaufend die Wicke, die aufsteigende
Schminkhohne! Einmal langsam und wieder einmal
langsam! Willst du wissen meinen G-eschlechtsnamen? Mein
Geschlechtsname ist Tschin, mein Name O-teng. — Als der-Morgen
kam, befand sich ausserhalb der östlichen Vorstadt in
einer Bude eine Mutter, welche Speisen verkaufte. Dieser
Mensch setzte sich zu ihr hin und erzählte ihr dabei, was er
in der vergangenen Nacht gesehen. Als die Mutter den Namen
O-teng hörte, erschrack sie und sprach: Dieses ist meine Tochter.
Sie wurde unlängst ausserhalb der Vorstadt begraben.
Schi-tü war Beaufsichtiger von Tsin-yang und im Stande,
mit Worten zu erörtern. Er hatte einen Schüler, der ebenfalls
geordnete Gedanken besass. Derselbe erfasste einst als Gegenstand
der Erörterung, dass es keine Dämonen gebe. Plötzlich
erschien ein Mensch, der ein schwarzes Kleid mit weissen
Aermeln trug. Als die Rede auf die Dämonen kam, gab ihm
der Gast Unrecht und sprach: Ich bin gleich ein Dämon.
Warum sagst du, dass es keine gebe. Man hiess mich kommen,
damit ich dich wegnehme. — Dem Schüler ward übel zu Muthe,
und er ersuchte ihn. Der Dämon fragte: Ist Jemand, der dir
ähnlich sieht? — Der Schüler sagte: Schi-tü, der unter dem Zelte
befindliche Beaufsichtiger der Hauptstadt, siöht mir ähnlich. —
Der Dämon Hess es gelten. In einem Augenblicke war der
Beaufsichtiger todt.
Der Wald der Worte sagt:
Tsung-tai war stechender Vermerker von Tsing-tscheu.
Er veröffentlichte Erörterungen, in denen er sagte, dass cs
keine Dämonen gebe. Dieselben waren sehr geistreich, und
Niemand konnte ihm Unrecht geben. Später begab sich ein
Schüler der Schrift zu Tai. Im Gespräche kamen sie zunächst
auf die Erörterungen, in welchen gesagt wird, dass es keine
Dämonen gebe. Der Schüler der Schrift wischte die Kleider
ab und entfernte sich. Dabei sprach er: Du hast unterbrochen
unsere Speisung mit Blut durch zwanzig Jahre. Weil du grüne
Rinder und bärtige Sclaven besitzest, durften wir dich noch
nicht elend machen. Jetzt aber sind die Sclaven entlaufen, die
Rinder sind todt. Jetzt dürfen wir dich zurechtbringen. —