Der Geisterglaube in dem alten China.
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Gast auf und begab sich zu ihm. Nachdem die Kälte in Wärme
übergegangen, sprach man vorläufig von dem Glanze des
Namens. Der Gast zeigte sehr viele Begabung und Scharfsinn.
Er redete mit ihm lange Zeit. Als man auf Götter und Geister
zu sprechen kam, wurde er roth und sagte: Götter und Geister
sind etwas, das die Weisen und Höchstweisen des Alterthums
und der Gegenwart in Gemeinschaft mit Worten überliefert
haben. Warum sagst du allein, dass es keine gebe? Da bin
ich gleich ein Dämon. — Hierauf verwandelte er sich und
nahm eine seltsame Gestalt an. Nach einer Weile war diese
sofort vernichtet. Der Mann von dem Geschlechte Yuen schwieg,
und die Sache war ihm sehr zuwider. In einem Jahre starb er.
Wang-fu-sso verfasste weitere Erklärungen der Verwandlungen.
Er verlachte ohne weiteres Tseliing-yuen als Gelehrten
und sagte, der alte Sclave habe keine Gedanken. Um die Zeit
war es Nacht. Plötzlich hörte er an der äusseren Seitcnthüre
ein Geräusch, als ob man Holzschuhe angezogen hätte. Nach
einer Weile trat Jemand vor und meldete sich als Tsching-yuen.
Dieser stellte ihn zur Rede und sprach: Du bist von Jahren jung.
Warum durchstichstund zermeisselst du die Abschnitte der Schrift
und tadelst und setzest unbegründeter Weise herab Lao-tse? —
Er hatte eine äusserst zornige Miene. Sobald er ausgeredet
hatte, zog er sich zurück. Fu-sse bekam im Herzen Scheu
und hasste die richtschnurmässigen Bücher. In kurzer Zeit
ward er von einer schweren Krankheit befallen und starb.
Yuen-te-jü sah gewöhnlich auf dem Abort einen Dämon.
Derselbe war eine Klafter lang, von Farbe schwarz, und seine
Augen waren gross. Er trug ein schwarzes Hemd, und ein
flaches oberes Kopftuch. Er war von ihm einen Schuh entfernt.
Tc-jü war im Herzen ruhig. Er lachte unbefangen,
sprach mit ihm und sagte: Die Menschen sagen, dass die Dämonen
verabscheuungswürdig sind. Dieses ist wirklich so. —
Der Dämon schämte sich sogleich und zog sich zurück.