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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

Ung-tschung  fragte  ihn.  Jener  antwortete:  Ich  sah  blos
einen  Metzger  in  abgenützten  Kleidern  und  mit  einem  gethoilten
Haarschopf  an  dem  göttlichen  Sitze  kauern.  Derselbe  hielt  in
der  Hand  ein  Messer  und  hackte  Fleisch.  Einige  Menschen
mit  grünen  Kleidern  und  Mützen,  mit  dunklen  breiten  Bändern
gingen  auf  und  ab  im  Osten  und  Westen  der  verborgenen
Halle.  Sie  traten  nicht  vorwärts,  ich  weiss  nicht,  aus  welcher
Ursache.
Ung-tschung  fragte  die  Gattin:  Warum  hast  du  diesen
Sohn  aufgezogen?  —  Das  Weib  gerieth  in  grossen  Zorn  und
sprach:  Du  sagtest  immer,  dass  das  Kind,  was  den  Körper,
die  Stimme  und  die  Freude  am  Lernen  betrifft,  dir  ähnlich  ist.
Du  willst,  es  sei  gestorben  und  bringst  wahnsinnige  Reden
vor.  —  Ung-tschung  sagte  ihr,  dass  es  bei  dem  Opfer  so  gewesen. ­
  Wenn  sie  es  ihm  nicht  gestehe,  so  würden  Sohn  und
Mutter  auf  der  Stelle  getrennt.  Das  Weib  sagte  weinend:
Einst,  weil  ich  in  Jahren  vorgeschritten  war  und  keinen  Sohn
hatte,  war  ich  nicht  zufrieden.  Ich  vertauschte  wirklich  die
Tochter  gegen  den  Sohn  eines  Metzgers.  Ich  gab  für  ihn
zehntausend  Kupfermünzen.
Dieser  Sohn  war  bereits  achtzehn  Jahre  alt.  Man  schickte
ihn  in  sein  Haus  zurück  und  holte  die  Tochter  ab.  Die  Tochter
war  mit  einem  Kuchenverkäufer  vermählt.  Später  vermählte
man  sie  an  Li-wen-sse  von  Lung-si.  Wen-sse  brachte  es  im
Amte  bis  zu  einem  Statthalter  von  Nan-yang.
Das  Buch  Pao-pö-tse  sagt:
Die  Geschichte  der  neun  Dreifüssc  und  das  Buch  des
grünen  Reingeistigen  sagen,  dass  es  sowohl  bei  Menschen  als
bei  lebendigen  Wesen,  wenn  sie  sterben,  einen  Geist  gibt.  Der
Geist  des  Pferdes  wandert  gewöhnlich  in  dunkler  Nacht  hinaus.
Seine  Gestalt  ist  gleich  einem  flammenden  Feuer.
Die  Geschichte  der  ursprünglichen  Mitte  sagt:
Der  Vogel  von  Ku-hoe  fliegt  in  der  Nacht  und  verbirgt
sich  am  Tage.  Er  ist  nämlich  eine  Art  Dämon  und  Geist.  Er
bekleidet  sich  mit  Federn  und  ist  ein  fliegender  Vogel.  Wenn
er  die  Federn  ablegt,  ist  er  ein  Mädchen.  Er  heisst  mit  Namen:
die  junge  Tochter  des  Kaisers.  Er  heisst  auch:  der  in  der
Nacht  Lustwandelnde.  Er  heisst  auch:  der  Hakenstern.  Er
heisst  auch:  der  verborgen  fliegende  Vogel.  Er  hat  keine
            
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