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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

den  Schmuck  des  Himmels,  die  Ordnung  der  Erde  zu  erkennen.
Er  nannte  den  Berg  Jii  das  Thor  der  Trommeltöne  des  Himmels. ­
  Dasselbe  sei  zweifelhaft,  als  ob  man  Götter  sehe.  Hierauf
errichtete  er  an  dem  Ufer  des  Flusses  drei  Tempel.  Er  verstopfte ­
  den  Strom  und  baute  einen  Damm.  Er  grub  das  Bett
des  Stromes  von  Pi  und  Hess  Schiffe  laufen.  Ferner  bewässerte
er  die  drei  Provinzen.  Das  bewässerte  freie  Feld  von  Scliö
mass  dadurch  tausend  Weglängen,  und  man  nannte  es  das
Meer  des  trockenen  Bodens.  Die  Welt  nannte  es  das  Versammlungshaus ­
  des  Himmels.  Ping  verfertigte  überdies  fünf
steinerne  Nashörner  und  hielt  dadurch  die  Gespenster  des
Wassers  nieder.  Damals  befand  sich  in  Tsing-tsching  ein  tiefes
Wasser.  Dasselbe  kam  unter  dem  Berge  Mung  hervor,  lief
versteckt  unter  der  Erde  und  vereinigte  sich  mit  dem  Strome.
Boi  Nan-ngan  stiess  es  an  die  Bergufer,  die  Wasseradern  geriethen
  in  Bewegung,  zertrümmerten  und  beschädigten  die
Schiffe.  Ping  sandte  Leute  aus  und  liess  die  flachen  Bergufer
durchstechen.  Da  zürnte  der  Gott  des  Wassers.  Ping  erfasste
ein  Messer,  ging  in  das  Wasser  und  kämpfte  mit  dem  Gotte.
Bis  zu  der  gegenwärtigen  Zeit  empfängt  man  den  Segen.
Die  alten  Angelegenheiten  des  Kaisers  Wu  von  Han  sagen:
Der  Kaiser  opferte  dem  grossen  Fussgestell.  Der  beständige ­
  Glanz  des  Opfers  erleuchtete  die  Stadtmauern  von
Tschang-ngan  gleich  dem  Glanze  des  Mondes.  Der  Kaiser
fragte  Tung-fang-sö,  was  für  ein  Gott  dieses  sei.  So  sprach:
Dieses  ist  der  Gott,  der  Vorsteher  des  Lebenslooses,  derselbe,
der  die  Götter  und  Geister  leitet.  —  Der  Kaiser  sprach:  Wenn
ich  ihm  opfere,  kann  ich  ihn  heissen  die  Langjährigkeit  vermehren? ­
  —  Jener  antwortete:  Bei  Kaisern  hängen  die  Langjährigkeit ­
  und  das  Lebensloos  ab  von  dem  Himmel.  Der  Vorsteher ­
  des  Lebenslooses  kann  nichts  thun.
Die  Denkwürdigkeiten  der  Provinzen  und  Reiche  sagen:
In  dem  Districte  Jin-scheu  in  Ling-tscheu  befindet  sich
der  Brunnen  von  Ling.  Derselbe  gibt  Salz  von  sich.  Neben
dem  Brunnen  ist  der  Tempel  der  Edclsteintochter.  Die  Edelsteintochter ­
  hatte  ursprünglich  keinen  Mann.  Später  nahm  man
jedes  Jahr  einen  Jüngling  und  warf  ihn  in  den  Brunnen.  Wenn
man  ihn  nicht  brachte,  blieb  das  Wasser  aus.  Ferner  befand
sich  in  dem  westlichen  Gebirge  der  Provinz  Schö  eine  grosse
            
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