Der Geisterglaube in dem alten China.
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er Leute aus, welche die göttliche Gebieterin befragten. Die
göttliche Gebieterin sprach: Der Himmelssohn sei wegen der
Krankheit unbesorgt. Die Krankheit wird bald geheilt sein.
Möge er trachten, mit mir in Kan-tsiuen zusammenzutreffen.
— Hierauf war der Kaiser von seiner Krankheit geheilt, und
er besuchte sofort Kan-tsiuen. Als seine Krankheit bereits gehoben
war, Hess er allgemeine Verzeihung angedeihen und
setzte Hie göttliche Gebieterin des Palastes der Langjährigkeit
ein. Die göttliche Gebieterin war die Vornehmste und hiess:
das grosse Einzige. Ihre Gehilfen hiessen: die grosse Verwehrung.
Gottheiten, wie der Vorsteher des Lebensloses gehörten
zu ihrem Gefolge. Man konnte sie nicht zu sehen bekommen,
sondern hörte ihre Worte. Ihre Worte waren von
derselben Art, wie die Laute der Menschen. Sie entfernte sich
zu Zeiten, kam zu Zeiten, und dann erhob sich rasch ein Wind.
Sie wohnte in einem Zelte des inneren Hauses. Zu Zeiten
sprach sie am Tage, gewöhnlich aber in der Nacht. Der Hirnmelssohn
trat erst ein, nachdem er die bösen Einflüsse gebannt
hatte. Er machte den Zauberer zu ihrem Wirthe und Hess ihn
von Speise und Trank verabreichen, was sie wünschte. Ihre
Worte gelangten herab und gingen umher. Er erbaute ferner
den Palast der Langjährigkeit, den nördlichen Palast, spannte
Flügelfahnen und Hess Geräthschaften der Darreichung aufstellen,
um die Gebräuche zu üben. Was die göttliche Gebieterin
sprach, Hess der Kaiser in ein Buch eintragen. Dasselbe hiess
mit Namen: Die vollständigen Vorschriften. Was sie sprach,
waren Dinge, die man in der Welt allgemein wusste. Es war
in ihnen nichts überaus Besonderes, und der Himmelssohn war
allein im Herzen darüber erfreut. Die Sachen blieben geheim,
und die Welt erfuhr von ihnen nichts.
Kung-sün-king sagte: Ich sah einen göttlichen Menschen
auf den Bergen von Tung-lai. Es war, als sagte er, er wolle
den Himmelssohn sehen. — Der Himmelssohn besuchte jetzt
die Feste von Keu-schi und ernannte King zu einem Grossen
der Mitte. Hierauf gelangte er nach Tung-lai. Er übernachtete,
verweilte mehrere Tage und sah nichts. Er sah, wie man
sagt, die Fussspuren eines grossen Menschen.