Homerische Studien.
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wenn man von einem halben Dutzend nichts entscheidender
Stellen wie äcGjp 6k absieht, nur die Hälfte. Die feste postpositive
Stellung rechtfertigt Hoffmann’s Bemerkung: iam cum
in antiquiore poesi talis productiö in usu esset, accepit eam
ettam Homerus, quem constat raro a formulis quibusdam recedere,
und muss uns abmahmen, was sich etwa von dem Anlaut des
66? sagen lässt, sofort der ganzen Sippe zu vindiciren. Mit
Berufung auf die von Ross (Alte lokr. Inschrift von Chaleion
oder Oeanthea, Leipzig 1854) edirte lokrische Inschrift,
welche Z. 6 rcxs bietet, glaubt man bei dem Pronomina]stamm
und demnach bei 6k den Verlust eines Digamma annehmen zu
dürfen. Dies Zeugniss aber verliert jeglichen Werth durch
die Kirchhoff’sche Datirung dieser Urkunde, wonach sie
nicht lange vor, vielleicht sogar nach dem Anfang des peloponnesischen
Krieges zu setzen ist (Studien zur Gesch. des
gr. Alph. 2. Aufl. 93). Das aus dem lebendigen Sprachgefühl
entschwindende Digamma hat sich nicht blos dies eine Mal
irrthümlich eingeschlichen. Alle Wahrscheinlichkeit hat die
von Curtius zuerst (Philol. III 8) aufgestellte Ansicht, dass
w? einmal mit j angelautet habe, so dass also dieses dem sanskritischen
jd-t (wie) genau entspricht (vergl. Gz. nr. GIß, Christ.
Griech. Lautl. 153 ff., Scherer a. a. 0. 383).
Nicht so häufig wie vor w? finden wir kurze Silbe lang
gemessen vor syw, das sein anlautendes er theils unversehrt erhalten
(scr/cv) theils in deutlichen Spuren erkennen lässt (Yiyov).
Wir gedachten des anlautenden Consonanten bereits bei yap
s/ov T49 und pöyic iyp'i X412. Hieher gehören: Oap.se? e'/ov
K264, xevxpvjvsxia? eycv E 752 — 0 396(4), epuyp.vjAov iyivqv
A580, ßeXo? i-/e-£'jx.ec A51 = A129 (und doch lag nahe ßeXo?
xspixeuxe? A 845). Auch in cüvsyiq M26, 174 (Ides. Th. 636)
und xapey;/] xll3 macht sich das s fühlbar.
Wenn die früher entwickelte Ansicht richtig ist, dass
avjp digammirt war, so erledigt sich xuve? aväpec ts P 65 (4),
•/.exXtp.evo? dvopoxp/j-u A371 und bei dem in hohem Grade wahrscheinlichen
Zusammenhänge zwischen dvjp und dvOptnxo? (vergl.
Curtius Gz. nr. 422 und S. 456) auch -epr/.-nova? dvOptl'xoo?
ß65(5), xoXucxepea? dvOpwxou? X365(5) und p.epoxe? avOptoxot X288
(5), drei Kürzen, die an dieser Versstelle ziemlich vereinzelt
wären.