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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Homerische  Studien.

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ÖTtet,  auret,  Titos,  toutsT  (Ahrens  I)i;il.  clor.  361)  gleichstellen.  Für
die  Wandlung  des  ot  zu  st  bietet  einen  Beleg  das  Menandrische
ciV.si  (vergl.  Herodian  I  504,  16,  II  463,  31  ed.  Lentz).  Anders
freilich  Usener  in  Fleckeisen’s  Jalirb.  1865,  255  ff.  Das  t  finden
wir.in  folgenden:  ags-pi-tt  A637,  ävat|j.wrt  P363,  a  149,  avourcjit  X371,
av.Spum'  0  228,  «vu>iar(  3  92,  acxouot'  0  512,  0  476,  X304,  aiitovu/i
0  197,  K182,  gcTao-ist/j  W  358,  Tpiaxot/t  K473  (dagegen
xpioxot■/&.  Hes.  Theog.  727);  letzteres  freilich  vor  starker  Interpunction
  in  cler  zweiten,  vorletztes  vor  schwacher  in  der  dritten
Cäsur  und  noch  dazu  vor  er.  Kurzes  t  hingegen  erscheint  in
s'/yjti  o319,  x86,  u42,  jjifcjtaXucjTf  11776,  2  20,  o>40,  |AeXet<ra  0409,
Stap.sXimt  1291,  tr  339  ohne  Ausnahme.  Hieher  stellt  Roscher
(in  Curtius’  Stud.  III  143  ff.)  die  Formen  p-rp/j.,  var/t,  oX/t,  fp/j..
Wie  nun  hier  langes  und  kurzes  t  nebeneinander  aber  an  verschiedenen ­
  Wörtern  erscheint,  so  könnte  es  nichts  auffallendes
haben,  dass  gerade  ak'.q  seine  ursprüngliche  Quantität  in  einigen ­
  Fällen  gewahrt,  und  es  wäre  somit  eine  Zwischenstufe  gefunden, ­
  welche  der  Deutung  dieser  Formen  als  pluralischer
Locative  eine  recht  erwünschte  Bestätigung  brächte.  Somit
sind  sämmtliche  Verlängerungen  der  Endung  tc  erledigt.  Von
iv  bleibt  noch  eine  nicht  geringe  Anzahl  übrig.
Zunächst  das  iv  des  Duals  :  ixxouv  avcpoucrsv  T  396  (5)  vergl.
E13,  wp.ottv  ebsXxaOat  N  511(2),  cop.ottv  atpeXoigsOa  11560,  up.ottv
axoXotiaop,at  £219,  axa6p.oT;iv  sxdxepOe  £19(2),  vtotv  ayctijavxo  4  211(2),
ctpöiv  eaogatxl71.  ,Das  Suffix  des  Duals  ist  in  seiner  Grundform ­
  blijäms  und  für  eine  ältere  Spracliperiode  des  Griechischen
-fiv,  ; einc  Verkürzung  und  Veränderung  einer  älteren  Form,
die  etwa  -<puov  gelautet  hat'  (Schleicher  Comp. 2  590).  Dies
<ptv  muss  sein  o,  ehe  es  dasselbe  gänzlich  einbüsste,  in  F  verwandelt ­
  haben  (Leo  Meyer  Lat.  u.  Griech.  Decliu.  63).  Und
hätte  die  Endung  iv  ihre  ursprüngliche  Länge  nicht  mehr  behauptet, ­
  so  könnte  das  Schwinden  des  F  ihm  dieselbe  wieder
zurückgegeben  haben,  nach  dem  von  Ebel  (Zs.  f.  vergl.  Spr.
IV  171)  erkannten  Gesetz,  dass  die  Spiranten  F  und  j  einen
der  Nachbarvocale  im  Ausfall  verlängern,,  oder  vielmehr  eine
Art  Contraetion  mit  ihnen  eingehen  (vergl.  Leo  Meyer  VG.
I  307  und  Delbrück  in  Curtius’  Stud.  11  194  ff.).  Wer  in
den  angeführten  Dualendungen  eine  Reminiscenz  an  diese  ursprüngliche ­
  Quantität  in  Abrede  stellt,  wird  den  argen  Zufall
            
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