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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Hartei.

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(Ostt-oc,  ©exi-j-o?,  0exi-äj-oq,  ©exi-So?,  vergl.  Gz. 2  564).  Die
Länge  tritt  unverkennbar  noch  hervor  in  der  Thesis:  ßXotrjpwxt?
eoxEoa'aoxo  A  36,  v;vtv  süpup.etu-ov  K  292,  y  382;  zweifelhaft  ist  die
Lesart  0420  yXauxtim,  ox’  ay,  2  357  ßoabu  (0471,  0  49).  Ferner
in  ewXoxap,tSE<;  ’A/atal  ßil9,  x542,  über  dessen  Betonung  Herod.
II  32,  15;  134,  14;  761,  24  (ed.  Lentz).  Damit  wäre  allerdings
zunächst  nur  die  Quantität  der  im  Genitiv  u.  s.  w.  ein  o  entwickelnden ­
  weiblichen  Substantiva  erklärt,  denen  icdi;  angereiht
werden  kann.  Aber  da  neben  den  Formen  mit  3  solche  ohne
diesen  parasitischen  Laut  von  demselben  Stamm  sich  bilden
(0sxt-c?,  [j.rp'.-cq  neben  0sxi3-oc,  g^viS-o?),  so  hat  man  kein  Recht
aus  dem  Mangel  des  3  auf  eine  verschiedene  Quantität,  z.  B.
in  ot?,  toXi?  zu  schliessen.  Dann  steht  der  gesteigerte'  Stamm
icoXst,  aus  welchem  die  einzelnen  Endungen  sich  entwickeln,
einem  tcoax  viel  näher  als  einem  ixoXt.  Für  ci?  verweise  ich
nicht  auf  die  Aristarchische  Lesart  in  :425  apaEve?  otie?  rpm
statt  Sie?,  in  welcher  man  eine  dem  Daktylus  zu  I  hebe  erfundene
Unform  erkennt,  obwohl  es  sonst  Aristarch’s  Art  nicht  ist,
die  Erfordernisse  des  Verses  durch  die  Schrift  auszudrücken;
denn,  wenn  sie  wirklich  überliefert  war,  was  ich  annehme,  ist
nicht  an  eine  Zerdehnung  zu  denken,  sondern  aus  oFie?  wurde
oiFie?  wie  aus  kiro-Fiv  (urspr.  kxq-ipiv),  bntoi-Fiv,  nncoiiv  durch  das
nicht  seltene  Vorklingen  des  i  über  vorausgehende  Spiranten
und  Liquiden  (vergl.  Scherer,  Zur  Gesch.  d.  d.  Spr.  144.  278).
Lang  gebraucht  erscheinen  ferner  einige  Adverbien  auf  i?:
aXic  dvaßsßpo'/sv  P  54  (4),  aXi?  eaav  <l>  236  —  344  (4),  SXi?  -cp'  a’tösxa
’0295(4),  p-oyi?  e/ov  X412  (4).  p-oyt?  mit  aXi?  gleichgebildet,
kommt  vor  dem  ursprünglich  consonantisch  anlautenden  s/ov
wenig  in  Betracht.  aXt?  findet  sich  eben  so  häufig  als  Pyrrhichius,
  wie  vor  folgenden  Consonanten  als  Jambus.  Dass  der
blosse  Gleichklang  mit  xöXi?  die  Längung  erkläre,  wird  Niemand ­
  annehmen  wollen.  Wie  steht  es  mit  der  Form?  In  den
Adverbien  aXic,  göXt?,  p-oyt?,  den  Multiplicativis  auf  -axic  hat
man  längst  pluralische  Locative  erkannt.  Das  ot  wäre  also  in
denselben  durch  die  Mittelstufen  si,  T  zu  t  herabgesunken.  Bei
den  singularischen  Locativen  kann  man  den  Uebergang  des  ei
zu  i,  t  deutlich  verfolgen.  Für  solche  hat  Curtius  (Ber.  d.
sächs.  Ges.  d.  W.  1864,  230  ff.)  die  Modaladverbien  ap-sr/Ei,
7tav3Y|p.e(,  äöesi  (a  353)  erklärt,  die  sich  den  dorischen  Locativen

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