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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

n  aeii

448  Hartei.
77ptö[j.eov  ist  dreisilbig),  X602  (2).  530,  p.  185,  v51-  157,  £113,
0  104;  (2),  89,  p206.
Nur  der-  vierte  Tlicil  der  Stellen  kommt  auf  die  Endungen ­
  ev  und  £?.  Auf  £?:  II449.  789,  E287,  11232  (2),  A40,  M52,
11269(2).  592  (4),  P135,  4»  118,  —  *326,  x6.  64  (2),  jx  .22  (2).
Auf  ev  :  B228,  4  35,  H389  (2).  418,  4'731,  Q  269.  470  (4),  —
y.269  (2),  X148,  c99.  447.  Ganz  unbedeutend  ist  die  Ziffer
bei  den  kurzen  Silben  ac,  av,  ap,  £p.  Bei  ac:  E  485,  Z  240  (2),
M  288,  T45  (2),  T 6.  Bei  av:  B780  (2),  H206  (2),  y490,  3301,
054.  436,  •/.47,  ol88,  <?75  (2).  Bei  ap:  3126  (4).  Bei  £ P :  F104.
Nicht  zufällig-  scheint  es,  dass  die  Silben  ic,  tv,  uc,  uv,  welche
sonst  sehr  häufig  lang  gemessen  Vorkommen,  nur  in  einigen
Fällen  die  Stütze  der  Interpunction  neben  sich  haben  Wir  finden
’.c:  Z299  (2),  A711  (4);  tv:  A19(4),  E13,  Z495(2),  H31,  N309,
Y422  (2);  u?:  B278;  uv:  B  143,  N731,  Y239,  *294  (2),  t13(2).
Liegt  nicht  hierin,  zumal  wir  es  mit  Formen  zu  thun  haben,
die  überall  leicht  ein  Unterkommen  fanden,  wie  toXiv,  ij.'^tiv,
ctv,  ztxXiv,  icpt'v,  ein  deutlicher  Hinweis,  dass  wir  den  Grund  der
Längung  in  der  Natur  der  Silbe  zu  suchen  haben?  Sehen  wir,
was  sich  auf  diesem  Wege  erledigen  lässt.
Ich  hätte  von  den  Endungen  u?,  uv  der  oxytonirten  Substantiva
  ganz  absehen  können,  wenn  es  nicht  noch  immer
vorkäme,  dass  dieselben  unter  die  willkürlichen  Dehnungen
gerechnet  würden  (erst  neulich  wieder  von  La  Roche,  Einl.
zur  Ilias  XXX.),  und  doch  g-iebt  es  nicht  eine  Stelle,  wo  sie
sich  kurz  gemessen  finden.  Das  aber  ist  eben  der  Unterschied
in  der  Behandlung  griechischer  und  lateinischer  Quantitätsverhältnisse. ­
  Dort  ist  man,  so  oft  in  der  alten  Latinität  lange
Endungen  begegnen,  welche  die  spätere  Prosodie  nur  als
Kürzen  kennt,  geneigt  und  bemüht,  die  Länge  als  den  der
Kürze  vorausgellenden  Zustand  nachzuweisen.  Hier  ist  dio
erste  Voraussetzung,  dass  die  Dauer  der  Laute  durch  Jahrhunderte ­
  unverändert  geblieben,  dass  die  Endungen  allesammt
zur  Zeit  der  Entstehung  der  Homerischen  Gedichte  dieselbe
Quantität  hatten  wie  in  der  späteren  Gräcität.  Bei  den  Substantiven ­
  auf  u?  beruft  man  sich  auf  die  Kürze  des  u  im  Genitiv, ­
  aber  man  gedenkt  des  Genitivs  nicht  bei  opvic  (gpVE0o$)
und  sieht  z.  B.  M218  SpvT?  ?jX0s  für  gedehnt  an  (spvic  emjX0£
schrieb,  Wolf),  weil  auch  einmal  0219  cpvt;  svi  [j.-^y-poiai
            
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