Homerische Studien.
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sich clen Platz verweigert, und können wir die Frage so formuliren:
warum verträgt die zweite Kürze des Daktylus, von
dem auch hierin exceptionellen ersten Fuss abgesehen, so durchaus
nicht eine lautliche Verstärkung, wie sie nun einmal in
nicht abzuleugnender Weise durch gehäufte Consonanfen gegeben
ist? Es spräche sich hierin eine Neigung des griechischen
Hexameters aus, welche der des deutschen entgegenstünde.
Bei diesem ist durch Messungen constatirt, dass in der ersten
Hälfte ,die zweite Kürze des Daktylus eine Neigung hat, sich
auf Kosten der ersten zu verlängern' (Brücke 52).
Wie dem nun auch sei, die Consonantenhäufung in der
Thesis muss sehr fühlbar gewesen sein, wie daraus hervorgeht,
dass dieselbe an beiden Stellen eines und desselben Verses
nur zweimal sich findet (•/. 354 vj 3’ sTspyj TtpoiräpoiOs Gpovoiv et£-Tcave
Tpa-suac und x.438 = 452 aü-rap giteixa Opovouc TCepowtXXia;
■r t ok xpaTtitpo), und noch mehr daraus, dass man es sichtlich
vermied, den durch die Consonanten bedingten grösseren Zeitverbrauch
noch durch Interpunction zu steigern, so gerne diese,
wie wir sahen, gerade mit der trochäischen Caesur des dritten
Fusses sich verbindet. Nur 12 Verse dieser Art begegnen,
darunter 9 mit schwacher, zum Theil sehr schwacher Interpunction
(1214, A 119, N 799, P598, X'476, X527, a 85 = 116
= ?308, t567, 301), 2 mit stärkerer (M95 ule Söw Wy.iyi.v.y
xpiTOc 3’ rjv ’'A<noc rjpuq und P 545 supavöOev y.xxaßäcra- -poijzs yap
eupuo-a Zsü;); ganz vereinzelt stünde der Vers A 697 eTXerci. y.piväp.svo?
xptyjxidi’ yjos vop/pap, wenn das Komma nicht besser fehlte.
Die Caesur des dritten Fusses nach der Arsis und wie
sie die Caesuren nach den Arsen der anderen Fiisse vertragen
jede Consonantenhäufung. Wenn aber Interpunction hinzutritt,
ist die Neigung vorhanden, die Umgebung möglichst zu erleichtern.
Die früher ausgeschriebenen Verse H13. 15 (xXfan|$,
und üxepOüp.ou?- speptwre) repräsentiren die gewöhnliche Gestaltung,
mit welcher ein Fall wie NI21 xrjSs |j.eÜ^p.oc7Üvy)' ahV
gleichwerthig ist. Eine grössere Belastung zeigt uns 3 10 y-Xtafo],
öpdtyup^Seop und die grösste 351 Xp'Jödryr imXnval, indem zu der
an sich zur Ausfüllung der Arsissilbe genügenden Länge im
ersten Falle zwei leichter sprechbare und darum manchmal
nicht Position bildende, im anderen Falle zwei schwere regelmässig
Position bildende Consonanten hinzutreten. Die Stimme