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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Homerische  Studien.

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die  älteren  zu  betrachten  sind,  wie  Deventer  De  littera  v
Graecorum  pciragogica  (Monast.  1863)  in  theilweiser  Uebereinstimmung
  mit  Fr.  Müller  näher  ausführte?  Wie  dem  auch
sei,  die  Formen  stjv,  grg  sind  so  wohl  bezeugt  und  sicher,  wie
nur  irgend  welche  im  ganzen  Homer,  und  das  v)  entspricht
augenscheinlich  dem  langen  a  der  lateinischen  Bildung.
Was  aber  folgt  aus  dem  allen  für  die  in  Rede  stehende
Form  sa?  Ausser  indem  bereits  mitgetlieilten  Vers  E  887  linden
wir  dieselbe  noch  3mal:
A321  si  ~ote  y.oüpo?  ex,  vuv  aürs  .  .  .
B,  222  toTcc;  ex  sv
B,  352  vt)x6[j,£V0C,  p.xAa  o’dr/.x  Oüp-^6’  sa  ap.^'n;  eysi'vwv.
Man  sieht,  x  kann  an  allen  Stellen  lang  sein,  und  Herodian
(II  53,  37  ed.  Lentz)  wäre  vielleicht  nicht  darauf  verfallen,
das  x  als  Kürze  zu  messen  und  mit  ap.:pr l pE!jsa  te  (A45)  zu  entschuldigen, ­
  wenn  sich  nicht  auch  die  Nebenform  vjx  erhalten
hätte.  Nach  Kühner  (AG. 2  669)  und  Westphal  (Meth.  Gr.
I  2,  100),  der  Kühner  gläubig  folgt,  stünde  es  freilich  schlimm
um  dies  vja,  indem  es  sich  nur  in  dem  von  Aristarcli  atlictirten
  Verse  E808  finden  soll.  Herodian  z.  d.  St.  und  sonst
wiederholt  verweist  auf  ein  zweites  Beispiel  B,  212  (Herod.  II
53,  37;  156,  27;  835,  39  ed.  Lentz).  Ausserdem  findet  sich
•ija  A620,  t549,  in  fester  Stelle  am  Versschluss  ß  313,  s229,  t19,
“310,  cp  95,  im  Anfang  u472  vjx  y.'.wv  und  y.  156,  p.368  in  der
Mitte  äXV  cts  oy;  cysobv  vja  yttljv;  sv  -pdp  toutoic,  sagt  das  Schob  zu
E  533,  txutcv  xi  Xiyet  tw  r^rrg.  Krüger  Di.  38,  2,  8  bemerkt
kurz:  ,fja  in  der  Od.  zwölf  Malb  Niemand  wird  sich  auf  B,  222
für  die  Kürze  des  x  berufen;  denn  diesen  Vers  mit  Synizese
und  Verkürzung  des  sa  zu  lesen,  empfiehlt  sich  nicht  durch
die  gleiche  Behandlung  des  sw  A45,  b  152,  Hes.  Op.  583  oder
des  eat  (vergl.  Lobeck  Klein.  I  272)  ß  202,  381  1,  v314,  Hes.
Op.  640,  schon  wegen  der  verschiedenen  Wortform  nicht.  Wer
wollte  aber  lieber  s’  sv  und  nicht  vielmehr  nach  tw  ’p.w,  T ?i  V?)
A608,  1654  auch  sä  ’v  schreiben,  d.  h.  bei  dem  Zusammenlesen ­
  das  e  in  dem  langen  a-Laut  aufgehen  lassen.  Leo  Meyer
a.  a.  0.  383  möchte  sv  streichen.  Das  ist  unmöglich,  weil  sich
zwar  einigemal  [J.dyv],  üap.i'v^  gegenüber  dem  häufigeren  sv  p.ayv),
sv  üaptvv),  niemals  aber  noXs-p-w  für  sv  itoAspw  findet  (P376,  s224,
p  285  sind  anders).  Nur  indem  wir  dem  sa  die  von  Haus
            
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