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alexandrinischer Ueberlieferung verfolgte und definirte, wäre
eine höchst dankenswerthe Arbeit.
Aber was hat Curtius vermocht 7777V syjv als organische
Bildungen zu leugnen und sich dadurch so weiter Perspectiven,
wie sie sich von diesen Formen aus auf die Erscheinungen
verwandter Sprachen eröffnen, zn berauben? — Das v. ,Nach
langen Vocalen pflegt sich doch accessorisches v nicht einzustellend
Nicht anders Leo Meyer a. a. 0. 386: ,Es giobt
kein einziges sicheres Beispiel, wo das nachklingende v, mag
es nun rein lautlich hinter ursprünglich auslautende Vocale getreten
sein oder an die Stelle eines früheren Consonanteu (wie
es doch z. B. deutlich in scpspev im Verhältnis zum altind.
dbharat der Fall war), sich an einen langen Vocal anschliesse;
und doch würde in einer dritten Singularperson des Imperfects,
wie es Sijv ist, das v nicht wohl anders stehen können, als
nachklingend statt des alten t.‘ Kann das von solcher Bedeutung
sein? Ist nicht neben der Macht der Analogie der Differenzirungstrieb
ein die gesammte Sprachentwicklung tief durchdringendes
und bestimmendes Moment? Weshalb im Aeolischen
ijOojp, 1 aber nicht <p 1X73 in 1. P., in 3. P. aber aCkr t für ©Oorjc.
begegnet, beantwortet Curtius (Stud. III 395) treffend dahin,
dass man dann zwischen 91X77 ich liebe und afXv) er liebt hätte
gar nicht unterscheiden können. Welches sind nun aber die
auf langen Vocal auslautenden Verbalformen, wo v sich hätte
einstellen können, ohne dass sofort die erste und dritte Person
(eTi'07)v-£Ti'0v), 2<m)v-&mr|) zusammenfielen? Und nimmt der St. es
mit seinem alterthümlichen und durch bunte Mannigfaltigkeit
ausgezeichneten Formenbestand nicht eine ganz exceptionelle
Stellung ein? Hat man mit dieser einen Singularität auch alle
anderen hinweggeräumt? Ist es von keiner Bedeutung, dass das
v in v]v, rjev, vfav, s-/)v sich von dem v in kurzauslautender Form
ganz bestimmt dadurch unterscheidet, dass es unabtrennbar mit
der Länge verwachsen ist, wie das v in sp.lv, -sfv gegenüber von
ap.p.t(v), up.p.i(v) ? Könnte man nicht gerade in dieser zähen Erhaltung
in diesen Formen eine Bestätigung von Ähre ns’ Ansicht
(Formen! 2 100) erblicken, ,dass das N £9 im Sing. 3. Praet.
nicht willkührlich zugesetzt, sondern vielmehr die eigentliche
Flexionsendung ist statt der ursprünglichen Endung -t, vergl.
amaba-t, era-t‘, und demnach die mit v versehenen Formen als