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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

~c.

Homerische  Studien.  423
und  vielleiclit  darf  man  i  242  ea0Xol  TSTpSyuyXot  aff  ouoeoc  (gegen
0  .‘542  TeTpay.uy.Xov  cbnjvyjv)  hinzufügen.  Ich  sage  vielleicht,  nicht
weil  Barnes’  von  einigen  recipirte  Conjectur  TsccapayuyXov
irgend  eine  Wahrscheinlichkeit  hat,  sondern  weil  Eigenthümüchkeiten
  im  Innern  des  Wortes  für  s’’ch  betrachtet  sein
wollen.  Wenn  durch  mehrere  hundert  Fälle  als  ausnahmlose
Bedingung  der  Positionslänge  vor  Liquiden  Stellung  in  der
Arsis  erkannt  worden  ist,  stellt  sich  in  den  paar  Fällen,  wo
diese  Regel  nicht  beachtet  ist,  die  Annahme  nicht  als  wahrscheinlich, ­
  sondern  als  nothwendig  heraus,  dass  hier  die  Beschaffenheit ­
  der  Endung  mitwirken  müsse,  dass  also  das  neutrale ­
  -a  nicht  minder  wie  das  dativische  -t  ursprünglich  lang
gewesen.  Dies  bestätigt  das  Latein.
Für  die  Länge  des  a  sind  aus  der  handschriftlichen  Ueberlieferung
  alt  römisch  er  Dichter,  vorwiegend  des  Plautus,  eine
Anzahl  von  Beispielen  von  neutralen  Nominalstämmen,  die  auf
o,  i  und  auf  einen  Consonanten  auslauten,  zu  Tage  gefördert
worden,  auf  welche  wohl  nicht  das  ablehnende  Wort  Ritschl’s
(Opusc.  IT  444  ff.)  zu  beziehen  sein  möchte,  so  Men.  975
verberä,  compedes-,  Rud.  933  dppidä  circüm  vectabor  und  die
Reminiscenz  in  dem  Vergil’schen  Hexameter  Aen.  464  R.  gravid ­
  sectoque  u.  a.  (vergl.  Bücheier,  Grundr.  d.  1.  Declin.  19,
Wagner  Rh.  Mus.  XXII.  120  ff,  425  ff.,  Corssen  II. 2  460
und  in  der  Zs.  f.  v.  Spr.  XVI  297).  Ohne  Kenntniss  dieser
Thatsache  sind  auf  dem  Wege  vergleichender  Sprachbetrachtung
Schleicher  (Comp. 2  541  und  237)  und  Bopp  (VG.  I  458)  zu
derselben  Ansicht  von  der  ursprünglichen  Länge  des  griechi-,
  sehen  a  gelangt  (vergl.  Curtius  Erl. 2  57).  Nun  vindiciert
zwar  Schleicher  a.  a.  0.  237  auch  dem  a  des  Äcc.  Sing:
die  Länge,  aber  es  wäre  zu  kühn,  eine  Reminiscenz  an  diese
bessere  Tondauer  in  folgenden  Fällen  zu  erkennen:
3320  i)  tsze  nspeija  tocvtwv  .  .  .
E827  p.i/Ts  g6y’  ’'Apv;a  Toye  .  .  .
A  45  t6c,'  (op-oidtv  i/m  ap.^v]pe^ea  ts  <pape-pY)v
y  141  vaöXo/sv  ec  Xip.sva,  y.at  C’C  Geb;  ■fj'f  qj.6ve'Jsv
oder  eine  gleiche  Annahme  Schleicher’s  (Comp. 2  G64)  in  dem
einmaligen
y42
.  *

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