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II arte 1.
eine sichere Spur erweislich ist, und weiter den italischen
Sprachen aufzubürden, sic hätten diese angebliche Locativforni
von den /-Stämmen auch auf die consonantischen und die U-Stämme
missbräuchlich übertragen'. Diese Bedenken Corssen’s
erhalten durch die nun auf griechischem Boden erkannte
Thatsache eine bedeutende Unterstützung. Wir werden also
in Ueboreinstimmung mit anderen Forschern vielmehr annehmen,
dass Dativ und Locativ in einer früheren Periode der griechischen
Sprache eben so genau unterschieden wurden, wie in
den italischen Sprachen, und dass erst mit der Verkürzung
des auslautenden t der Dative consonantischer Stämme die
Confundirung beider sich durchsetzen konnte (vergl. Curtius
Gz. 2 647. Anm.).
Gleichartig sind ferner eine Anzahl Neutra auf a:
4* 352 xa xepl y.xAä ps£Öpa . . .
E 343 pwyaXsa, xd zai auxo? .... (vergl. v435)
ij. 396 ixraXsa xs zai (Lp.ot . . .
y.353 xop^upea zaO6z£p0’
Q 7 v^o’ öxöaa xoXüxeuce . . .
T 255 xöXX’ sxcä xs y.at ouzt ....
'.109 aXXd xd y’ aaxapxa y.at avijpoxa
0 745 sg S’ cyja <?Aoyea xoct ßrpexo . . . = 0389
^225 vüv o’, £X£t v^Syj qt^mx' dptcppaoEa y.axs/eEac (vergl.
V 240)
1147 ouo’ o5v zitj.axa p.azpd zoXivSopteva xoxt / w £paov (vergl.
X64).
Man sieht dass auch hier Arsis und Consonant ganz gleichgiltig
sind; Interpunction findet sich nur einmal hinter der
Endung E 343 und in dem unsichern Verse £269 zEtcpaxa y.at
xxEtpä, y.a{, wo jetzt cxefpac hergestellt ist. Wir sind nun hier
nicht in dem glücklichen Falle, die Endung als lang selbst vor
vocalischem Anlaut nachweisen zu können; denn 0 556 <paiv£x’
dpt-pexsä, bx& wirkt die Interpunction, und nur scheinbar ist
dies der Fall in dem besprochenen spEpoaXsa li/wi und ähnlichen.
Aber eine ebenso wichtige Unterstützung liegt in den
Versen, welche das a in der Thesis lang zeigen. Es sind:
E358 xsXXd Xtccop.Evoc .... (== ‘h368, X91)
ü 755 xaXXd pucrxd^EazEv . . .
v438 zuzvd pMyaAerf/ . . (= p 198, x 109),