Homerische Studien.
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minder die auf Contraction beruhenden Dative |>:l\v. v299, W 315.
316. 318; xvi)<ro A640; ydtm 'I'öOO, welche in der Thesis lang
erscheinen (vepsacu Z335 findet sich amVersschluss, OAi 2 407
in der Arsis vor x). Was aber folgt daraus, dass diese Dative
ihr nicht blos in der Hauptcaesur vor folgendem Vocal lang
behaupten? ,Intelligitw firmiorem esse dativi Utteram </ bemerkt
Hoffmann I 164, und Festigkeit bewährt sich in dem
Widerstande gegen die Elision (vergl. Lehrs, Quaest. ep. 47
ff.) und der häufigen Zulassung des Hiatus (Hoffmann I 83,
La Roche a. a. 0. 111 ff.). Aber wir dürfen diese Festigkeit,
wie wir es für unsere Fälle brauchen, näher charakterisiren
als Länge. So lange man nicht ähnliche Stellen beibringen
kann, wo anerkannt kurzer Vocal vor folgendem Vocal
lang gebraucht wird — und das ist unmöglich —, folgt mit
zwingender Nothwendigkeit aus den angeführten Versen die
ursprüngliche Länge des dativischen t. Dieser Schluss würde
gar nichts von seiner Sicherheit verlieren, wenn wahr wäre,
was Düntzer a. a. 0. 359 behauptet, dass ,die vergleichende
Sprachwissenschaft gerade die Kürze nachweist' (vergl. Düntzer
in der Zeitsch. f. vergl. Spr. XVII 46 ff., Schleicher,
Comp. 2 567. 572, Gerland, Altgriech. Dativ 61). Aber die
Sache ist nicht ausgemacht, es ist durchaus nicht unzweifelhaft,
dass im Griechischen der Locativ mit seinem kurzen t
so durchgängig als Dativ fungire. Corssen bemerkt I 2 733:
,Der italischen Dativendung -ei von consonantisclien und
./-Stämmen, die sich im Lateinischen zu einblütigem -ei, zu -e
und später zu -I trübt, im Oskischon zu -ei, einmal auch zu -i,
das heisst ebenfalls zum Mittellaut zwischen -e und -i, im
Umbrüchen zu -e und -i (A. K. Umbr. Sprd. I., 122. 127)
entspricht im Sanskrit die Endung -e, zunächst entstanden aus
-cd .... Wenn andere indogermanische Sprachen, namentlich
die griechische, diese Dativform nicht kennen, so kann das
unmöglich ein zureichender Grund sein, jene italischen Dativformen
von den lautlich ihnen genau entsprechenden altindischen
und altbaktrischen loszureissen, den consonantisclien und
den /-Stämmen der italischen Sprachen alle echten Dativformen
abzusprcchon, für die /-Stämme derselben anstatt einer echten
Dativform eine Locativform auf -aj-i, -ej-i anzusetzen, von der,
abgesehen von der iii Rede stehenden Dativendung ei, nirgends