Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Homerische  Studien.

395

’KtxTploog  ab)?  und  F  244  ?(Xy)  ev  iraTplSi  yab),  o556  *)aav  ue?  jjwcXa
und  t439  y.ccTey.em  p.eyac  ao?,  Z120  agsoTepoiv  auvtTvjv  und
A446  y.öpov  Eva  ^uviövxe?,  E801  Tu8e6?  toi  p.iy.pc?  und  P757  yipy.ov
ot£  apMfcpTjai,  y!30  nptap.oio  toXiv  äiexepaa(j,£v-und  o384  oisicpdOeTO
tstöXi?  avopwv  oder  ’AytXXvja  7croXfeop0ov,  A371  cxrcsusi?  toX£[aow
vsaüpa?  und  T427  ava  t;toXs|j.ow  Y&püpa?,  A12  aXrjKTOv  iraXeiR^eiv
und  N223  ETtarap-eOa  TToXep.itsiv,  XI98  aÜTO?  os  xo-'t  tttcXioc  und
1116  "Ey.Twp  os  TcpoTt  aaru?  —  spicouiro?,  xfSvagai,  y.eodvvugi,  sißoi,  aia,
6c,  auv,  p.r/.po?  u.  s.  w.  sind  offenbar  die  aus  volleren  Formen
hervorgegangenen  jüngeren  Bildungen  und  stehen  durchaus  in
einer  Reihe  mit  jenen  Ausnahmen.  Wie  nun  bei  diesen  bald
die  jüngere  bald  die  ältere  in  überwiegender  Zahl  vorkommt,
so  haben  einzelne  Stämme,  die  mit  doppelten  Consonanten  begannen, ­
  fast  immer,  andere  nur  einige  Mal  Position  im  Gefolge.
An  die  eine  Reihe  von  Fällen  nicht  glauben,  während  man  die
anderen  anerkennen  muss,  das  wäre  Inconsequenz  oder  rein
äusserlicher  Buchstabenglaube.
Nach  den  mit  o  beginnenden  Wurzeln  lautet  die  Frage
nach  doppeltem  Anlaut  am  günstigsten  bei  denen  mit  p.  Die
verwandten  Sprachen  und  dialektische  Nebenformen  zeigen
bei  den  meisten  ein  c  oder  F  vor  dem  p:  so  stellt  sich  die
Wurzel  von  p^YVup.i  prjYfjdv  pc!)?  piuya)Joc,  welche  27mal  Position
bilden,  als  Fpay  (vergl.  lat.  frango,  goth.  brikaii)  dar,  von  pivö?
pivs?  mit  17  Längungen  als  Fpiy  (vergl.  xaXaipivo?  =  vaXaFpivo?
und  vielleicht  yplvoc  bei  Hesychius),  von  pe^w  mit  16  Längungen ­
  als  Fpsy  (FspY,  vergl.  Werk),  von  pew  pöo?  mit  12  Längungen ­
  als  apu  (vergl.  skt.  sravämi),  von  pdy.oc  mit  5  L.  als
Fpxy.  (vergl.  aeol.  ßpdy.o?),  von  pYjvjp  pyjxö?  mit  4  L.  als  Fps
(vergl.  aeol.  ßp^xtop),  von  pääov  mit  2  L.  als  Fpoo  (vergl.  aeol.
ßpooov),  von  pöitaXov  mit  2  L.  als  Fpsir  (vergl.  -/.aXaupod»  =  y.aXaFpc4,
Doederlein  Gloss.  2104,  Curtius  Gz. 2  314),  von  pCCa  als  Fpto
(vergl.  lesb.  ßpt'coa  =  Fpioia);  und  auch  bei  pdßäo?  mit  3  L.,  bei
ptraj  mit  7  L.  und  bei  psa  mit  2  L.  ist  der  Ausfall  eines  Digamma
  immerhin  wahrscheinlich.  Es  bleiben  mithin  nur  pvjYo?
(vergl.  Curtius  Gz. 2  169)  p-jccw  (daneben  äpxaaw  2571),  puojj.at,
pt'ov,  pwTT/jtov,  puTsoti),  pa,  poyOsw  ohne  einen  uachweisbaren  Doppelconsonanten,
  d.  h.  auf  99  etymologisch  begründete  Längungen
kommen  24,  die  solcher  Begründung  bis  jetzt  ermangeln.  Mit
Vorliebe  zieht  man  die  Formation  der  augmentirten  und  re-Sitzb.
  d.  phil.  -bist.  Cl.LXVIII.  Bd.  III.  Ilft.  26
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.