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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

.

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326

Scli  en  kl.

225  splendentis  (vielleicht,  wie  Thilo  meint,  bloss  Glosse  zu
candentis),.  227  subtemine,  230  proturbans  (sicherlich  unrichtig;
die  Leseart  in  V  profundis  d.  i.  profundes,  wie  häufig  in  diesem ­
  Codex  geschrieben  ist,  z.  B.  V,  61  frondes  statt  frondens,
führt  auf  das  schon  in  M  hergestellte  profundem,  welches  hier
ganz  passend  ist,  da  das  Schwert  mit  dem  herniederfahrenden
Blitze  verglichen  wird;  fundere  fulmina,  lutnina,  radios  ist
ganz  gewöhnlich),  234  equis  agitur,  261  arbore,  269  en  ait,  335
relinquant,  432  seras,  433  saevis,  441  fremitus  (was  Thilo  wol
in  den  Text  aufgenommen,  aber  in  den  Prolegomena  XCVI
mit  Recht  wieder  verworfen  hat;  cantus,  was  er  vorschlägt,
liegt  doch  von  der  Ueberlicferung  flatus  zu  weit  ab;  ich  vermuthe
  daher  fatus,  vgl.  v.  646,  wo  das  Particip  flatus  ebenso
in  fletus  verderbt  ist.  Allerdings  kommt  dieses  Wort  nur  bei
Prud.  Apoth.  599  vor;  aber  dieser  Dichter  hat  es  sicherlich
nicht  zuerst  gebraucht  und  warum  soll  man  nicht  das  Simplex
neben  den  Compositis,  wie  adfatus,  profatus,  verwendet  haben?),
443  igni  (eine  sinnlose  Conjectur,  die  wahrlich  niemals  einen
Platz  im  Texte  verdient  hat;  M  hat  ignis,  was  auf  urguens
(nrges  geschrieben,  vgl.  IV,  92,  wo  für  ingentibus  in  V  einige
jüngere  Codices  richtig  urguentibus  bieten)  führt;  das  folgende
recolit,  das  ich  mir  nicht  erklären  kann,  wird  man  wol  in
recreat  verändern  müssen),  537  nec  spes  (d.  i.  seps,  wie  Salmasius
  ad  Spart,  p.  31  ed.  Par.  1620  erkannt  hat),  553  ictu,  559
laeta  Jiominum,  571  praereptns  (worüber  schon  oben  S.  293  gehandelt ­
  wurde),  594  sanguinis  usquam,  618  sudantem,  651  in
admoti  caput  in  fatumque,  723  fuga  torva,  735  quoque  et  lmnc,
755  paullisper,  756  iam  quocunque,  VII,  84  qui  portus  Tiberine
tuos,  85  subiit,  145  parentes,  159  totum,  161  furiata  (die  Schwierigkeiten ­
  dieser  Stelle,  mit  welcher  sich  Burmann  und  Thilo
LXXV  umsonst  abgemüht  haben,  lassen  sich  leicht  beheben,
wenn  man  nunc  vor  decepta  in  non  verwandelt;  zu  non  decepta

VII,  514  besprochen  werden,  wo  man  allgemein  nach  einer  Conjectur  in
der  Bon.  deicit  hinc  für  das  überlieferte  nunc  deicit  schreibt.  Dies  ist
aber,  wenn  man  deicit  zweisylbig  liest,  ganz  richtig,  auch  entspricht  nunc
vortrefflich  dem  vorhergehenden  nunc  (512).  Wenn  Vergil  Ecl.  III,
reice  als  Trochäus,  der  Dichter  der  Ciris  v.  118  reicere  als  Daktylus,  Statius
Theb.  IV,  574  reimt  als  Spondeus  gebraucht  hat,  warum  konnte  nicht
Valerius  deicit  ebenfalls  als  Spondeus  messen?
            
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