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Sc he n kl.
(übrigens wird hier statt finxisset . . . cistus, was Peerlkamp zu
Verg. Aen. IV, 128 für das überlieferte timuisset . . . astus vorgeschlagen
hat, wahrscheinlich das näher liegende tendisset .. astus
herzustellen sein; tendere astus ist ein dichterischer Ausdruck
für das prosaische tendere insidias), 374 Messenides, 42G summoque
sui surgebat, 451 nunquam, 573 patranda, 583 rapidi, 595
ater, 624 sileo et (an der Richtigkeit des von Löhbach S. 9
hergestellten sileam, worauf auch ich verfallen war, kann kein
Zweifel obwalten), 633 nam vere, 641 auditur, 722 glacialibus,
726 rigat, V, 25 funere, 55 lambentibus, 69 laetos, 83 fatorum
(factonmif), 84 addictasque . . . quaque, 94 atram . . . attulit,
99 dum, 104 Enopiae, 105 Cytheram, 114 Autolitum, 134 vexerit
amnis in aequor/ 5 ) 147 inde Tymanos, 152 Bytheresque . . . Phigeschrieben,
aus welchen Zügen Heinsius Aetna und Thilo rotat herausgefunden
haben; in dem Codex, welcher dem Schreiber von V vorlag, stand
.et
rotat.na, indem das vergessene et oben hinzugefiigt war. Darnach ist
zu schreiben artificum rotat Aetna manus, wodurch alle Schwierigkeiten behoben
sind. Uebrigens ist schon in der Note 12 bemerkt worden, dass diese
Leseart auch durch Claud. Mar. Victor III, 679 bestätigt wird. Wenn
Ph. Wagner (a. a. 0.) gegen Thilo bemerkt, dass das Verbum rotare,
welches eine Kreisbewegung anzeigt, zu dieser Art von Arbeit nicht wol
passen will, so ist dies nicht begründet; denn der Hammer, mit welchem
das Metall geschlagen wird, muss doch bei seiner Wucht im Schwünge
geführt werden und daher einen Bogen beschreiben. So steht rotare öfters
in der Bedeutung ,schwingen 1 mit ensem Verg. Aen. IX, 441, telum Stat.
Theb. IX, 802, saxa Claud. cons. Hon. IV, 329.
35 ) Wenn Meynke (p. 12 f.) meint, dass diese Stelle für unsere Frage von
besonderer Wichtigkeit ist, so kann ich ihm nicht beistimmen. Es handelt
sich hier gar nicht darum, dass der Thermodon die Leichen der Gefallenen
in das Meer schwemmt, sondern dass er die schwer Verwundeten
in seinem Strudel fortreisst und ersäuft. Auch die Stelle des Statius Theb. XI,
277 beweist nichts; er hat jedenfalls unseren Vors vor Augen gehabt, aber
nur patrius .... amnis sammt dem gleichen Versausgange aus demselben
entlehnt; pelago delulit war durch den ganz anderen Gedanken, welchen
Statius ausdriielcen wollte, gegeben. Daher erscheint die Leseart bei
Carrion als eine ganz willkürliche Conjectur, die leider lange genug ihren
Platz im Texte eingenommen hat. Das verderbte sanguine scheint ein
Schreiber, dem dieses Wort noch aus v. 126 vorschwebte, für das echte
turbine gesetzt zu haben. Wir werden später noch andere Beispiele einer
solchen gedankenlosen Wiederholung vorhergegangener Wörter anführen.
In den Versen 125 und 126 scheint man mit J. Wagner nach propago
interpungieren zu müssen, obwol die Wiederholung des est auf einen
Beistrich nach sanguinis schliessen liesse; aber est vera propago sanguinis