Studien zu den Argonautica des Valerius Flaccus.
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Thilo in den Text gesetzt, vgl. Ph. Wagner Neue Jahrb. 89,
400 ff.), 323 aclveniet, 362 tortor, 547 cum colla . . . artus, 600
celeres hie ■prima piacula, III, 34 velo Proconesson, 35 et Caeam,
36 Scyllaceon unda (doch ist allerdings das ab vor unda befremdlich
und kann leicht eingeschwärzt sein, wie gleich v. 58,
wo man in V ab altis liest; daher empfiehlt sich die Conjectur
von Heinsius Scylaceion unda), 48 ad ortus, 103 at, 138 Ethelum,
197 cuspide cassis, 209 Vesidus, 252 satus, 294 fatis hoc,
298 vidnera, 321 fatales, 350 cum, 359 und 360 agros ad patrios,
362 neque magnis, 399 Eumenidum, 420 Asopia, 534 voce,
(möglicher Weise, wie Thilo meint, eine Glosse zu blanda), 539
pocula, 566 de trude, 569 hausisse, 623 dubiis quibus anxia pectora
curis, 3[ ) 709 excussa, 715 sermonibus, 731 astris, 732 sineflatibus,
(vgl. Luc. I, 260), IV, 64 precantur, 128 motis, 130 reges doliture
secundos, 32 ) 175 dolor et duras insurgere mentesf 3 ) 187 tumentis, 200
non, 242 tune e (Thilo richtig tune a), 287 notat ipse, 34 ) 365 aestus
31 ) Meynlcc (Quaest. Val. p. 11) hat mit Unrecht an agite et Anstoss genommen;
denn Valerius hat dies aus Verg. Aon. V, 58 entlehnt. Auch das
Bedenken gegen die sehr leichte Emendation von Heinsius dubiis variant
quia (V hat variunt qui) pectora curis ist nicht gerechtfertigt; die Construction
ist ähnlich, wie Liv. III, 45, 2 si nee causis nee personis variet (lex).
32 ) Diese Stolle, wo V reges preme dure secundos überliefert, leidet ohne Zweifel
an einem Verderbnisse; denn die sonst ganz richtige Erklärung, dass
mit dure Juppitcr angeredet werde, ist deshalb nicht haltbar, weil unmittelbar
die Ansprache an den Sohn vorausgeht und daher die Stelle ganz
undeutlich wird; der grammatischen Construction nach müsste man unter
dure den Ämycus verstehen. Daher wird wol der Fehler in diesem
Worte liegen; tlieilen wir die Wörter preme dure so ab: premed ure, so
kann dies wol aus premit ille entstanden sein; mit ille würde ganz passend
Juppiter bezeichnet. Jedenfalls hat diese Conjectur den Vorzug vor den
gewaltsamen Aenderuugen Schräders leges svhiture enientas oder Ph.
Wagner’s (Neue Jahrb. 89, 385) regi perilure secundo.
33 ) Diese verderbte Stelle, bei deren Heilung man jedenfalls von V ausgehen
muss, ist von Thilo (LXX1X) nicht glücklich behandelt worden. Offenbar
bilden die Worte Haec ubi .... mente den Vordersatz, terga .... gressus den
Nachsatz und das Subject des ganzen Satzes ist Dymas. Dies 'vorausgesetzt
möchte ich für dolet : videt schreiben, das durch eine im V sehr häufige Versetzung
der Buchstaben in divet und weiter in dolet verderbt werden konnte,
und dann das überlieferte et dura siepergere mente beibehalten. Die Naeh-.
Stellung des et kommt, wie wir noch sehen werden, bei Valerius oft vor.
31 ) Auch diese Stelle liefert uns einen Beweis, wie V durchaus die kritische
. et
Grundlage für unseren Text bildet. In V ist nämlich artificum notata. )