Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Studien  zu  den  Argonautica  des  Valerius  Flaccus.

323

Thilo  in  den  Text  gesetzt,  vgl.  Ph.  Wagner  Neue  Jahrb.  89,
400  ff.),  323  aclveniet,  362  tortor,  547  cum  colla  .  .  .  artus,  600
celeres  hie  ■prima  piacula,  III,  34  velo  Proconesson,  35  et  Caeam,
36  Scyllaceon  unda  (doch  ist  allerdings  das  ab  vor  unda  befremdlich ­
  und  kann  leicht  eingeschwärzt  sein,  wie  gleich  v.  58,
wo  man  in  V  ab  altis  liest;  daher  empfiehlt  sich  die  Conjectur
von  Heinsius  Scylaceion  unda),  48  ad  ortus,  103  at,  138  Ethelum,
  197  cuspide  cassis,  209  Vesidus,  252  satus,  294  fatis  hoc,
298  vidnera,  321  fatales,  350  cum,  359  und  360  agros  ad  patrios,
  362  neque  magnis,  399  Eumenidum,  420  Asopia,  534  voce,
(möglicher  Weise,  wie  Thilo  meint,  eine  Glosse  zu  blanda),  539
pocula,  566  de  trude,  569  hausisse,  623  dubiis  quibus  anxia  pectora
curis, 3[ )  709  excussa,  715  sermonibus,  731  astris,  732  sineflatibus,
(vgl.  Luc.  I,  260),  IV,  64  precantur,  128  motis,  130  reges  doliture
secundos, 32 )  175  dolor  et  duras  insurgere  mentesf 3 )  187  tumentis,  200
non,  242  tune  e  (Thilo  richtig  tune  a),  287  notat  ipse, 34 )  365  aestus
31 )  Meynlcc  (Quaest.  Val.  p.  11)  hat  mit  Unrecht  an  agite  et  Anstoss  genommen; ­
  denn  Valerius  hat  dies  aus  Verg.  Aon.  V,  58  entlehnt.  Auch  das
Bedenken  gegen  die  sehr  leichte  Emendation  von  Heinsius  dubiis  variant
quia  (V  hat  variunt  qui)  pectora  curis  ist  nicht  gerechtfertigt;  die  Construction
  ist  ähnlich,  wie  Liv.  III,  45,  2  si  nee  causis  nee  personis  variet  (lex).
32 )  Diese  Stolle,  wo  V  reges  preme  dure  secundos  überliefert,  leidet  ohne  Zweifel ­
  an  einem  Verderbnisse;  denn  die  sonst  ganz  richtige  Erklärung,  dass
mit  dure  Juppitcr  angeredet  werde,  ist  deshalb  nicht  haltbar,  weil  unmittelbar ­
  die  Ansprache  an  den  Sohn  vorausgeht  und  daher  die  Stelle  ganz
undeutlich  wird;  der  grammatischen  Construction  nach  müsste  man  unter
dure  den  Ämycus  verstehen.  Daher  wird  wol  der  Fehler  in  diesem
Worte  liegen;  tlieilen  wir  die  Wörter  preme  dure  so  ab:  premed  ure,  so
kann  dies  wol  aus  premit  ille  entstanden  sein;  mit  ille  würde  ganz  passend
Juppiter  bezeichnet.  Jedenfalls  hat  diese  Conjectur  den  Vorzug  vor  den
gewaltsamen  Aenderuugen  Schräders  leges  svhiture  enientas  oder  Ph.
Wagner’s  (Neue  Jahrb.  89,  385)  regi  perilure  secundo.
33 )  Diese  verderbte  Stelle,  bei  deren  Heilung  man  jedenfalls  von  V  ausgehen
muss,  ist  von  Thilo  (LXX1X)  nicht  glücklich  behandelt  worden.  Offenbar
bilden  die  Worte  Haec  ubi  ....  mente  den  Vordersatz,  terga  ....  gressus  den
Nachsatz  und  das  Subject  des  ganzen  Satzes  ist  Dymas.  Dies  'vorausgesetzt
möchte  ich  für  dolet  :  videt  schreiben,  das  durch  eine  im  V  sehr  häufige  Versetzung ­
  der  Buchstaben  in  divet  und  weiter  in  dolet  verderbt  werden  konnte,
und  dann  das  überlieferte  et  dura  siepergere  mente  beibehalten.  Die  Naeh-.
  Stellung  des  et  kommt,  wie  wir  noch  sehen  werden,  bei  Valerius  oft  vor.
31 )  Auch  diese  Stelle  liefert  uns  einen  Beweis,  wie  V  durchaus  die  kritische
.  et
Grundlage  für  unseren  Text  bildet.  In  V  ist  nämlich  artificum  notata.  )
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.