Studien zu den Argonautica des Valerius Flaccus.
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achten Buches p. 139) und Thilo (XXXI) bemerkt haben; die
Partikel adhuc (140) war schon Burmann anstössig, und in der
That ist dieselbe nur dann denkbar, wenn im Vorhergehenden
erzählt wird, wie Aeetes mit seinen Mannen in die Stadt zurückkehrte
, um die geeigneten Massregeln zur Verfolgung der
Flüchtigen zu treffen. Ph. Wagner (Neue Jahrb. 89, 393) meint
zwar, aus dem nequiquam ergebe sich von selbst, dass die
Kolcher mit Aeetes wieder zurückkehren, ohne dass dies, weil
nicht nöthig, besonders bemerkt werde. Aber aus nequiquam
kann man dies nicht entnehmen; denn nequiquam bezeichnet,
wie aus dem folgenden hervorgeht, bloss, dass die Verfolgung
der Kolcher, ihre Kampflust umsonst gewesen sei, weil sie das
Meer von dem Schiffe trennte. Wagner muss dies selbst gefühlt
haben, weil er nam in iam oder cita verändern will; dadurch
aber würde auch nichts erreicht; mit und ohne nam
würde immer der Satz fugit inmissis u.' s. w. eine Begründung
oder Erklärung des Vorausgehenden geben. Es sind somit
entweder nach 139 einige Verse verloren gegangen oder (und
dies ist das Wahrscheinlichere) der Dichter hat beim ersten
Entwürfe diese Stelle nicht vollständig ausgeführt. — Wenn
Thilo (XXXI) aus der unnatürlichen Stellung von aut (v. 168) und
dem verkehrten Gedanken iremus et ambae in quascumque vias
den Schluss zieht, Valerius würde dieser Stelle bei einer Ucberarbeitung
des Gedichtes eine bessere Fassung gegeben haben,
so kann ich ihm nicht beistimmen. Allerdings ist der Gedanke
der Idyia mit Medea entfliehen zu wollen, wie schon J. Wagner
erkannte, unpassend; aber man stösst bei Valerius mehrfach
auf derlei outrierte und geradezu geschmacklose Stellen. Er
wollte hier offenbar Verg. Aen. V, 767 ff. nachahmen. Auch
die Bemerkung über die Stellung von aut wiegt nicht schwer;
denn es finden sich, wie wir schon gesehen haben, in den Argonautica
noch andere Beispiele solcher verrenkter Wortstellungen.
Pli. Wagner (a. a. 0. 393) will diesem Uebelstande
durch Emendation abhelfen und aut vor commune einsetzen,
wo es leicht von dem vorausgehenden -am verschlungen werden
konnte; doch dieser Vorschlag ist nicht ernst gemeint, da gleich
darauf für aut certe tune : haud renuo tune vermuthet wird.
Was soll denn aber hier das ganz überflüssige tune, das noch
dazu nur eine Conjectur von Dureau de Lamalle für das iiber-Sitzb.
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