Studien zu den Argonautica des Valerius Flaccus.
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it taciti secura metus geben dann den ganz passenden Sinn:
,mit welchem auch nicht seine eigenen Leute gehen können,
ohne sich bei seinem Anblicke einer stillen Furcht, die sie
äusserlich nicht zu zeigen wagen, erwehren zu könnend
Im fünften Buche befremdet uns der v. 308 aut altos
duris fatorum gentibus ortus. Will man ihn neben den vorhergehenden
beibehalten, so bleibt nichts übrig als mit Columbus
alios für altos zu schreiben; denn die bella, müssen doch zu
den fata gezählt werden und die Ueberlieferung enthält somit
einen logischen Fehler. Nun hat aber ein englischer Gelehrter
in den Observationes miscellae richtig erkannt, dass unsere
Stolle eine Nachahmung von Hom. II. X, 3 ff. ist 10 ) und sonach,
wie dort v)s -061 TnroXep-oto piya crrö^a zeoxsSavoto der Schluss des
Bildes ist, auch unser Dichter mit aut sanguinei magna ostia
belli geschlossen haben wird. Darnach hält er den Vers 308 für
unecht. Da sich aber in dem ganzen Texte der Argonautica
nirgends sonst eine Spur von Einschiebseln zeigt, so wird es
sich empfehlen in dem Verse eine Randbemerkung des Dichters
oder einen früheren Entwurf zu erkennen. Was Ph. Wagner
(Phil. XX, 640 f.) über diese Stelle bemerkt, ist ganz verkehrt.
Offenbare Doppelverse sind 565 qualis ab Oceano nitidum
chorus aethera vestit und 566 qualibus adsurgens nox aurea cingitur
astris, wie dies schon Ch. Buläus erkannt hat. , Versus
bini, sagt er in seinen Noten, festivissimi, sed qui non admodum
suaviter se invicem excipiunt. Legerim ergo in posteriori pro
,qualibus‘ ,qualis et‘. Nisi forte unus superfluit, a glossatore
insertus aut a poeta quidem factus, sed ut eligeretvr e duobus,
qui sit optimus‘ Neuerdings hat sich Thilo (XXVI) für dieselbe
Ansicht ausgesprochen. Wenn Ph. Wagner (Neue Jahrb.
89, 391) einen von diesen Versen für eine am Rande beige-10
) Valerius hat nicht wenige Stellen aus Homer als Vorbilder benützt. So
ist in der Klage der Clyte III, v. 320 ff. der berühmten Stelle II. VI,
413 ff. und v. 326 ff. II. XXIV, 743 ff. nachgebildet. Die Vergleiche VI,
165 ff., 358 ft’., 711 ff. sind aus II. II, 459 ff. und VI, 146 ff., II. XVII.
389 ff, 73 ff. entlehnt. In der Rede des Telamon III, 697 ff. ist v. 707 ff.
II. I, 234 ff, in der Ansprache des Jason an Medea V, 378 ff. Od. VI.
149 ff. nachgeahmt. Bei der Stelle IV, 132 schwebte dem Dichter II. XVI,
459 vor, bei VI, 365 f. II. III, 375 ff, bei VI, 089 II. II, 701, bei VIII,