Studien zu den Argonautica des Valerius Flaccus.
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Anfang des folgenden Verses bildete, ausgefallen ist, indem der
Schreiber von ceu auf cum abirrte. Ein ähnlicher Fall ist, wie
Ph. Wagner (a. a. 0 . 388) erkannt hat, VIII, 254 pars veribus,
pars undanti despumat aeno, wo man nach Verg. Aen. I,
212 und Georg. I, 296, welche Stellen unserem Dichter offenbar
vorschwebten, den Gedanken beiläufig ergänzen kann. Wagner
vermuthet pars veribus figit trepidantia viscera acernis, pars
foliis undam ingenti despumat aeno (vielleicht eher pars foliis
lympham undanti despumat aeno, da Valerius bei seinen Nachbildungen
den Ausdruck etwas zu verändern pflegt). Auch V,
316 f. will Ph. Wagner (a. a. 0. 388) den unlösbaren Schwierigkeiten
durch die Annahme abhelfen, dass das Ende von 316
und der Anfang von 317 ausgefallen sei. Nach viae sei ein
wieder mit nee eingeleiteter Satz verloren gegangen, welcher
mit dem vorhergehenden ein gemeinschaftliches Verbum hatte.
Wie die nachdrucksvolle Stellung von pelagi zeige, seien in
demselben die Gefahren und Leiden zu Lande (bei den Dolionen
und Mariandynern) bezeichnet gewesen. Vielleicht gehört
hielier auch VIII, 404, wo nach der jetzigen Leseart die
Worte haut ultra sociis obsistere pergit eine Exegese zu dem
Vorhergehenden bilden, in dem Sinne: weiter als dass er zaudert,
geht sein Widerstand nicht. Aber der Ausdruck obsistere
pergit scheint eher darauf hinzudeuten, dass die Stelle lückenhaft
ist. Denkt man sich, dass nach cogitat der übrige Theil
des Verses und vor haut ein Daktylus ausgefallen ist, etwa mit
dem Gedanken ,doch da die Minyer ihn unablässig bestürmen',
so gewinnt jenes pergit eine ganz andere Bedeutung. Es
müsste dann der Satz quamquam .... taedae mit tantis vocibus
inpar verbunden werden. Dazu kommt noch, dass mortemque
nicht richtig sein kann. Wie seltsam, wenn Jason sich
den Tod wünscht, und wie wenig passt dieser Gedanke zu
dem folgenden sociamque pericli cogitat! Man wird daher Martemque
schreiben müssen: ,Jason begehrt zu kämpfen', jedenfalls
ein passenderer Gedanke, als wenn er in sentimentaler
Weise zu sterben verlangt. So hat auch Heinsius v. 431 Martem.que
für mortemque vorgeschlagen, was sehr viel für sich hat,
wie denn überhaupt diese Wörter in den Handschriften häufig
verwechselt werden. Durch die Conjectur Ph. Wagners (a. a.
387) cunctaturque moramque cupit s. p. cogitat, wird wol
Sitzb. aj phil.-hist. CI. LXVIII. Bd. III. Hft. 1'.)