Beiträge aus dem Rg-Veda.
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über das zweite lässt sich eigentlich kein Urtlieil fällen, da es
in der Regel an der Spitze des neuen Satzabschnittes stehend,
schon darum den Ton behält. Doch s. 1. 171. 1. Hicher gehört
Atharva Veda 5. 18. 4
nir väi kshatrdm ndyati hanti vdrcah
bei Whitney 407.
1. 40. 8 upa kshaträm prncitd hauti räjabhih
1. 133. 6 avdr mahd indra dädrhi crudhi nah
2. 35. 12 sdm sdnu märjmi didhishämi bilmaih
Ich reinige den erhöhten Ort (wo das Opfer dargebracht
werden soll), mit Spänen will ich ihn belegen.
3. 33. 12 ä vakshanäh prnddhvam yätd 9'ibham
Füllt euer Bette, geht schnell (0 Flüsse)
Roth zur Litteratur und Geschichte des Veda 105
3. 38. 3 sdm mätrabhir mamire yemür urvi
Sie massen die beiden Welten, sie hielten sie.
4. 25. 7 äsya vedali khiddti nagnam
An sich reisst er dessen Gut, erschlägt den Nackten.
9. 68. 4 sdm jämibhir ndsate rakshate 911'ah
10. 42. 5 tdsmai 9atrünt sutükän prätdr dhno
ni sväshträn yuvdti hdnti vrtrdm
Dem gibt Indra schon früh am Morgen (nach dem samgava
wie Säyana 5. 76. 3 erklärt) seine an Kindern und Herden
reiche Verfolger in die Hände, tödtet dessen Feinde.
In den angeführten Beispielen ist das Subject der beiden
Verben dasselbe und die Verben folgen unmittelbar aufeinander,
nicht so in den folgenden Beispielen 1. 6. 23 =
10. 68. 10 bfhaspätir bhindd ddrim viddd gäh
und 1. 171. 1 ni helo dhatta vi mucadhvam d9vän
Euer Zorn lege sich, spannt die Pferde ab.
2. 4. 10 indro aiigd mahdd bhayam
abhi sliad dpa cucyavat
In allen Beispielen kann man bemerken, dass das zweite
Verbum eine andere Thätigkeit ausdrückt als das erste, während
in Fällen, wo der zweite Satzthuil den ersten näher erklärt,
bestätigt, die Betonung des ersten Verbum nicht einzutreten
scheint, z. B. 5. 2. 1
kumärdm yuvatih mäta samubdham
giihä bibharti nd dadäti pitre
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