Beitrüge aus dom Rg-Veda.
239
Audi wird die Qualität des Relativsatzes nicht aufgehoben
dadurch, dass zwischen ya und das Verbum ein Satz
eingeschoben wird, daher das Verbum den Ton behält 5. 37. 1.
täsmä ämrdhrä ushdso vy üchän
yd indräya sunavämety aha
Unablässig mögen dem die Morgenröthen aufleuchten, der da
sagte,,keltern wir Soma für Indra/ Auch die Betonung des sunäväma
hängt von ya ab. Vgl. 4. 33. 5, wo das Verbum im citirten
Satz unbetont, so auch Atharva Veda 12. 4. G Whitney 397,
wo das Verbum betont wird. So auch 6. 45. 16, 6. 54. 1 und 2,
ß yad. z. B. 6. 5. 6
yäc chasyäse dyübher aktö väcobhis
täj jushasva jaritur ghöslii manma
(ghoshi ist adjectiv, wie es Säyana fasst.)
3. 30. 5. imb cid indra rödasi apäre
yät samgrbhnä maghavan käqir it te
Ergreifst du auch o gabenreicher Indra die unermessliehen
beiden Welten, nur eine Handvoll sind sie für dich. 1. 140. 5
und 4. 30. 3.
vitjve caned anä tvä
deväsa indra yuyudhuh
yäd ahä näktam ätirah
padapätha ä ätirah vgl. 7. 82. 6, wo der pada pätha ebenso trennt
s. C. 1. Note ä atirah nach 7. 83. 7 scheint es zu bedeuten selbst
nicht alle Grötter überwinden dich im Kampfe, da du sie bei
Tag und bei Nacht überwältigst, vgl. 4. 30. 7 äträha dänum
ätirah padapätha ä atirah und tar bei Böhtlingk und Roth, das
immer mit Accusativ construirt wird, wonach vielleicht auch zu
bessern ist.
Auf zwei Sätze bezogen erscheint es 4. 21. 8, 7. 50- 2,
8. 6. 13, 8. 45. 31, 10. 98. 1 und
7. 32. 18 yäd indra yävatas tväm
etavad ahäm i'ciya
stotäram id didhisheya radävaso
nä päpatväya räsiya
Verfügte ich über so viel als du o Indra, so beschenkte
ich meinen Lobsänger, o gütiger Spender, nicht überliesse ich
ihn dem Elend. (Säyana dhanapradänena dhärayeyam M. Müller
1 should support the säcred bard.)