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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

Beiträge  aus  dem  Rg-Veda.

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könnte  den  Accusativ  pluralis  als  nirvacana  des  Accusativ  sing,
dveshah  fassen,  wo  dann  1.  23.  24  sich  als  Fehler  darstellen
würde,  doch  lässt  sich  darüber  nicht  entscheiden,  da  diese  zwei
Fälle  die  einzigen  sind,  wo  die  Präposition  wiederholt  wird
und  der  Satz  durch  zwei  pädas  läuft.
Endlich  scheint  noch  hieher  zu  stellen  6,  44,  18,  wo  eine
Infinitiv-  Construction  vorliegt:
apäm  tokasya  tänayasya  jeshä
indra  sürin  krnuhi  smä  no  ärdham
Mache  o  Indra,  dass  wir  und  die  Ansteller  des  Opfers
hei  der  Erwerbung  von  Gütern  und  Nachkommenschaft  gedeihen
mögen.  Auch  Säyana  erklärt  apäm  äptavyänäm  dhanänäm  und
auch  ärdham  durch  sainrddhän  (vgl.  die  Construction  Rg-Veda
1.  154.  6:
tä  väm  västüny  uemasi  gämadhyai
Wir  wünschen,  dass  ihr  beide  zu  den  Aufenthaltsorten
gelanget,  wo  —).
Note,  süri  heisst  wohl  auch  Anführer,  Hauptleute,  principes.
  Prof.  Roth  vermuthet,  dass  sma  den  Ton  veranlasst.  Das
ist  die  einzige  Stelle  im  Rg-Veda  wo  sma  nach  einem,  nicht
am  Satzanfang  stehenden  Verbum  vorkommt.
Man  könnte  versucht  sein,  auch  7.  68.  2  hieher  zu  ziehen:
b)  äram  gantam  havisho  vitäye  me
tirö  aryö  hävanäni  prutäm  nah
wo  Säyana  asmadvirodhino  havanäni  tiraskrtya  (jrutam  no  havanäni
  erklärt;  obwohl  es  einfacher  wäre  ,verschmähend  die
Rufe  des  Kargen  hört  auf  uns,  die  auch  opfern'  so  scheint  mir
auch  nach  Säyana’s  Interpretation  der  Accent  nicht  erklärt.  Die
Analogie  10.  30.  12.  c.  ist  keine  vollständige,  da  hier  die  einander ­
  gegenüber  stehenden  Objecte  räyäp  ca  sthd  svapatyäsya
pätnih  vor  und  nach  dem  Verbum  gesetzt  sind;  während  7.  68.
2  das  Object  gemeinsam  ist,  so  ist  es  10.  30.  12.  c  das  Subject,
auch  ist  es  vielleicht  richtiger,  letzteren  Satz  unter  das  conditionelle
  ca  zu  stellen;  7.  68.  2  dagegen  nach  Analogie  von  7.
68.  1  unter  die  Fälle  wo  ein  Imperativ,  der  auf  Imperative
von  Verben  der  Bewegung  folgt,  betont  wird;  es  scheint,  dass
im  Sanskrt  der  Imperativ  sehr  gut  im  Relativsatz  stehen  könne
(vgl.  auch  die  Construction  5.  65.  6).
            
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