Beiträge aus dem Rg-Veda.
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könnte den Accusativ pluralis als nirvacana des Accusativ sing,
dveshah fassen, wo dann 1. 23. 24 sich als Fehler darstellen
würde, doch lässt sich darüber nicht entscheiden, da diese zwei
Fälle die einzigen sind, wo die Präposition wiederholt wird
und der Satz durch zwei pädas läuft.
Endlich scheint noch hieher zu stellen 6, 44, 18, wo eine
Infinitiv- Construction vorliegt:
apäm tokasya tänayasya jeshä
indra sürin krnuhi smä no ärdham
Mache o Indra, dass wir und die Ansteller des Opfers
hei der Erwerbung von Gütern und Nachkommenschaft gedeihen
mögen. Auch Säyana erklärt apäm äptavyänäm dhanänäm und
auch ärdham durch sainrddhän (vgl. die Construction Rg-Veda
1. 154. 6:
tä väm västüny uemasi gämadhyai
Wir wünschen, dass ihr beide zu den Aufenthaltsorten
gelanget, wo —).
Note, süri heisst wohl auch Anführer, Hauptleute, principes.
Prof. Roth vermuthet, dass sma den Ton veranlasst. Das
ist die einzige Stelle im Rg-Veda wo sma nach einem, nicht
am Satzanfang stehenden Verbum vorkommt.
Man könnte versucht sein, auch 7. 68. 2 hieher zu ziehen:
b) äram gantam havisho vitäye me
tirö aryö hävanäni prutäm nah
wo Säyana asmadvirodhino havanäni tiraskrtya (jrutam no havanäni
erklärt; obwohl es einfacher wäre ,verschmähend die
Rufe des Kargen hört auf uns, die auch opfern' so scheint mir
auch nach Säyana’s Interpretation der Accent nicht erklärt. Die
Analogie 10. 30. 12. c. ist keine vollständige, da hier die einander
gegenüber stehenden Objecte räyäp ca sthd svapatyäsya
pätnih vor und nach dem Verbum gesetzt sind; während 7. 68.
2 das Object gemeinsam ist, so ist es 10. 30. 12. c das Subject,
auch ist es vielleicht richtiger, letzteren Satz unter das conditionelle
ca zu stellen; 7. 68. 2 dagegen nach Analogie von 7.
68. 1 unter die Fälle wo ein Imperativ, der auf Imperative
von Verben der Bewegung folgt, betont wird; es scheint, dass
im Sanskrt der Imperativ sehr gut im Relativsatz stehen könne
(vgl. auch die Construction 5. 65. 6).