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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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Mayr.

süryam  cäkshur  gachatu  vätam  ätmä
welche  Stelle  sich  auch  Atharva  Veda  findet:
stiryam  cäkshushä  gacha  vatam  ätmänä
divam  ca  gacha  prthivim  ca  dhärmabhih;
Oh  hier  die  Betonung  darum  unterblieb,  weil  das  Verbum  nicht
zwischen  denselben  Casus  steht,  lasse  ich  dahin  gestellt.  Ferner
ist  im  Atharva  Veda  das  Verbum  unbetont  zwischen  zwei  Accusativen
  1.  12.  3,  8.  10.  16,  15.  12.  5  und  9,  zwischen  zwei
Instrumentalen  19.  36.  2,  zwischen  zwei  Ortsbestimmungen
18.  4.  11  —  17.  17  sudhäyäm  mä  dliehi  parame  vyöman
kann  kaum  hieher  gestellt  werden;  die  Bedeutung  scheint  ,im
höchsten  Himmel  setze  mich  in  das  Heil  ein'.  Die  Ortsbestimmungen ­
  Rg-Veda  10.  85.  25  und  Atharva  Veda  18.  4.  11  sind
Adverbien,  so  bleibt  die  Stelle  Rg-Veda  10.  28.  2
sä  röruvad  vrshabhäs  tigmapnigo
värshman  tasthau  värimann  ä  prthivyah
wo  variman  als  nirvacana  des  värshman  gefasst  werden  könnte
und  so  regelrecht  unbetont  wäre,  s.  Bhäshika  Sütra  27.  Auf
dasselbe  Object  beziehen  sich  die  Epitheten  4.  18.  12
payüm  käs  tväm  ajighaiisac  cärantam
Wer  wollte  dich  erschlagen  als  du  lagst,  als  du  giengst.
(vgl.  7.  83.  16).
Unbetont  ist  das  Verbum,  da  ihm  eine  Präposition  vorgeht
und  es  so  nicht  an  der  Spitze  des  Satzabsclmittes  steht  1.  124.  6:
näjämim  nä  päri  vrnakti  jämim
Die  Morgenröthe  weicht  noch  dem  fremden  (menschlichen)
noch  dem  ihr  verwandten  (göttlichen  Geschlecht)  aus.  So  Säyana
  und  5.  65.  6
mä  maghönah  päri  khyatam
mo  -asmäkam  rshinäm
(jänam  ist  aus  dem  vorhergehendem  päda  zu  ergänzen)  ,vernachlässigt ­
  nicht  das  Geschlecht  des  Opferveranstalters  noch  das  der  rshis.'
Ferner  finden  wir  unbetont  1.  23.  24
säm  mägne  värcasä  srja
säm  prajäyä  säm  äyushä  und
1.  48.  8  äpa  dvesho  maghöni  duhitä  divä
ushä  uchad  äpa  sridhah
Durch  ihr  Aufleuchten  vertreibe  die  gabenreiche  Morgenröthe, ­
  die  uns  feindlich  sind,  die  uns  verderblich  sind.  Man
            
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