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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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M  ay  r.

Bhäshika  Sutra  2.  artliädili.  artliädäv  äkhyätapadam  vi
kriyate.
Geht  dem  Verbum  eine  Präposition  vor,  so  behält  sie  den
Ton  und  das  Verbum  erscheint  unaccentuirt,  z.  B.  1.  44.  13.
ä  sidantu  barhishi  mitrö  aryamä
Auch  am  Anfang  eines  citirten  Satzes  ist  das  Verbum
accentuirt,  z.  B.  10.  40.  5.
yuväm  ha  ghö'shä  pary  ag,vinä  yati
räjna  uce  duhitä  prelle  väm  narä
Die  herumirrende  Königstochter  Ghoshä  sagte  zu  euch
o  Acvin  ich  flehe  zu  euch  ihr  Männer.
2.  Am  Anfang  eines  päda  (Böhtlingk  §.  59  Bhäshika  Sutra
3  pädädih)  behält  das  Verbum  finitum  den  Ton,  auch  wenn  der
Anfang  des  päda  keinen  Satz  beginnt.  Whitney  390.
in  poetry  each  päda,  —-  is  treated  as  if  it  constituted
an  independent  clause,  &  a  verb  Standing  at  the  head  of  it
remains  orthotone,  even  though  preceded  in  another  päda  by
words  directly  dependent  upon  it.
Z.  B.  7.  34.  3  im  dvipädä  metrum
äpap  cid  asmai
pinvanta  prthvir
und  9.  107.  3  (dvipadä  viräj  bhurij)
päri  suväinic
cäkshase  deva
mädanah  krätur
indur  vicakshanäh
Doch  findet  sich  unbetont  7.  56.  10
priya  vo  näma
huve  turänäm
wie  auch  die  T.  S.  2.  1.  10.  2  liest;  während  7.  56.  9  in  derselben ­
  Stelle  accentuirt.  Das  dvipadä  metrum  besteht  aus  vier
fünfsilbigen  päda  und  so  liest  der  Rg-Veda  durchgängig.  Indische ­
  Studien  VIII.  156.
Auch  10.  22.  2  (purastädbrliati)  wo  im  ersten  päda  zwei
Silben  fehlen;  dagegen  ist  9.  109.  22  keine  dvipäda  viräj,  wie
angegeben  ist,  sondern  eine  dvipäd.  Indische  Studien  VIII.  146.
Eine  vorhergehende  Präposition  behält  auf  Kosten  des
Verbum  den  Ton,  z.  B.  1.  48.  1.
            
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