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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 68. Band, (Jahrgang 1871)

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Miklosich.

sagt  Dobrovsky,  Institutiones  24,  pronunciari  mollius  quam
coniunctionem  u  et,  nimimm  uti  ji,  iam  Smotriskius  docuit  et
Caramanus  confirmat.  Bohemi  ex  n  diphthöngum  jej  formarunt.
Derselben  Ansiclit  war  Kopitar,  der  Glagolita  Clozianus  73
lehrt,  dass  aus  njrk t \<\,v\K  h  tradam  eum  wie  predam
ji  zu  lesen  sei.  Nach  Schleicher,  Compendium  133,  ist  aus  jajtt
  und  aus  jü  zunächst  I,  anlautend  i  geworden,  das  aller  Analogie ­
  nach  als  ji  zu  fassen  sei.
Diese  Ansicht  wird  dadurch  erschüttert,  dass  allerdings
oyRH  H  occidit  eum  gesagt  wird,  dass  jedoch  aus  hu  ii  in  cum
nicht  etwa  Ha  h  oder  Ha  hh  d.  i.  na  nji  entsteht,  wie  aus  Ha  h
in  eas  (duas)  in  der  That  na  hii  d.  i.  na  nji  wird,  dass  vielmehr ­
  in  eum  asl.  durch  Ha  na  d.  i.  na  nj  aus  na  nji.  (Vergl.
Grammatik  1.  172)  ausgedrückt  wird,  dass  demnach  in  diesem
Falle  an  die  Stelle  von  h,  wie  sich  aus  der  Erweichung  des
n  ergibt,  ji.  getreten  ist.
Diese  Erscheinungen  werden  mit  einander  durch  •  die
Annahme  in  Einklang  gebracht,  dass  ja  in  jt  und  dieses  entweder ­
  in  H  oder  in  j  übergeht,  je  nachdem  es  einen  eigenen
Accent  hat  oder  enklitisch  mit  dem  vorhergehenden  Wort  unter
Einer  Betonung  wie  zu  Einem  Worte  verbunden  wird:  die  Verwandlung ­
  in  h  wird  durch  den  nothwendigen  Abfall  des  t.
herbeigeführt.  Es  heisst  daher  nj)H30KH  h  d.  i.  prizovi  i,  wohl
nicht  prizovij  advoca  eum  neben  dem  eum  hervorhebenden
npH30Kii  lero.  Dagegen  n.yi  na  Hk  proiiciscere  contra  eum  neben
h,/i,h  na  Hier*?.  Dasselbe  gilt  von  dem  von  ji.  abgeleiteten  :
CTH^f,  h  H'kcT'k  KH^  kTH  abiit,  ubi  videri  nequit  sup.  301.
23  und  Hk  aus  donju.de.  Dass  nach  na  und  do  und  den
anderen  Praepositionen  ein  euphonisches  n  eingeschaltet  wird,
ist  bekannt.  Folgt  enklitisches  ji.  auf  ein  mit  t.  auslautendes
Wort,  so  wird  ii  (d.  i.  h,  j)  geschrieben  und  i,  meist  zu  'kl
gesteigert,  daher  4,0Rß'kiH  aus  ^ORß’k-jk;  dasselbe  findet  vielfältig
auch  nach  Verben  statt:  iipH3RaK'kin  d.  i.  prizvavyj  -por/.aXAac:
airtöv  sup.  75.  27.  M  noroyRHT'kin  (d.  i.  pogubityj)  orifk  ut  consumat
  eum  ignis  124.  24.  RH^’kirkin  d.  i.  videvyj  postquam
eum  conspexit  142.  11;  232.  7.  &A  H3ro\fRAT-kiH  d.  i.  izgubetyj
ut  pcrdant  eum  sup.  301.  10.  Die  von  Dobrovsky  angenommene
Schreibung  iiOCTaKHa'k  ih  posuit  eum,  Institutiones  24,  die  auch
            
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