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Hü fler.
inasslosen Thorheit der Isaurer, welche keine Ahnung hatten,
dass, während sie und vor Allem Constantin Kopronymos Byzanz
zum Mittelpunkte ihrer Lüste und Grausamkeiten machten,
die ganze westliche Welt sich ändere, im Frankenreiche auch
eine militärische Revolution vor sich gehe, auf diese aber nicht
blos ein neues Königthum sich erhebe, sondern auch eine sittliche
Reform, eine Wiederherstellung des alten weströmischen
Reiches, eine Vereinigung der christlich germanischen Völker
mit der noch übrigen römisch-lateinischen Welt. Während
die Isaurer alles thaten, ihr Reich nach allen Richtungen hin
zu isoliren, geschah gleichzeitig im Westen, von Gallien wie
von Rom aus Alles, eine neue Concentration der Völker zu
bewerkstelligen und den Westen zur Heimath jener Ideen und
Kräfte zu machen, die der Orient verschmähte, weil er durch
die Soldatenkaiser ideenlos geworden war und das nicht
achtete, was sich nicht militärisch zählen und wägen liess.
Man bemerkte nicht, dass, als man in Constantinopel die Bilder
zerschlug und die Gelehrten sammt ihren Büchern verbrannte,
man dem Reiche auch seine Seele entzog und die Isaurer wohl
die vorhandene materielle Kraft concentriren, aber, selbst vom
Capitalo lebend, wenn jene erschöpft war, ihrem Reiche keine
neue schaffen konnten. Occident und Orient schieden sich in
steigendem Hasse von einander; jede gegenseitige Anziehungskraft
ging verloren. Im letzteren blieb die Erstarrung, nach
ersterem zog sich das Loben. Das aber galt nicht nur von
dem byzantinischen und andererseits von dem emporstrebenden
fränkischen Reiche; es galt dies auch von den Völkern, welche
sich an das eine oder das andere anschlossen.
Hierbei soll aber in keiner Weise geleugnet werden, dass
in der That schwere Uebelstände sich bemerkbar gemacht
hatten und eine Besserung auf einem ruhigen und friedlichen
Wege kaum denkbar war. Wenn den Bildern und ihren Abfällen
eine wunderbare Kraft zugeschrieben wurde, selbst die
Eucharistie erst durch sie kräftig zu werden schien, wenn das
Mönchthum so die Ideen beherrschte, dass die Vertheidigung
des Reiches, dieser Burg des Christenthums, als unchristliche
Beschäftigung angesehen wurde, die steigende Anzahl neuer
Heiligen und ihre Verehrung sich wie eine Mauer zwischen die
Gegenwart und die apostolischen Zeiten aufthürmte, das Reich